Medikamentös sollte eine Schlafstörung erst behandelt werden, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind und der Leidensdruck sehr groß wird.
Schlafinduzierende Substanzen sollten auch dann nur vorübergehend eingesetzt werden.
Die Wirkung der Benzodiazepine und Benzodiazepinrezeptor-Agonisten ist gut belegt. Die Wirkung von Antidepressiva ist als gut einzustufen, für Neuroleptika liegen keine ausreichend gut fundierten Studien vor.
Häufig verordnete Benzodiazepine können Verwirrtheit fördern und durch den muskelrelaxierenden Effekt die Sturzgefahr erhöhen. Der Wirkstoff Chloralhydrat eignet sich hingegen insbesondere für ältere Menschen, da dieser das Sturzrisiko nicht erhöht. Weiterhin reduziert die Substanz die Wachzeit und führt zu einer Verdoppelung der REM- und Tiefschlafphasen, was die Tagesbefindlichkeit und Leistungsfähigkeit steigern kann.













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