Einleitung
Morbus Menière

Beim Morbus Menière (Synonyme: Angioneurotische Oktavuskrise; Angiopathia labyrinthica; Endolymphatischer Hydrops; Labyrinthhydrops; Labyrinth-Vertigo; Menière-Krankheit; Menière-Schwindel; Menière-Symptomenkomplex; Menière-Syndrom; Menière-Vertigo; Vestibularis-Syndrom; ICD-10 H81.0: Menière-Krankheit) handelt es sich um eine mit Drehschwindel und Hypakusis (Hörminderung) einhergehende Erkrankung des Innenohres.

Die Anfälle dauern wenige Minuten bis einige Stunden an.
Vegetativ labile Personen sind häufiger von der Erkrankung betroffen.

Geschlechterverhältnis: Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Allerdings ist die Studienlage in vielen Fällen widersprüchlich.

Häufigkeitsgipfel: Das Maximum des Auftretens des Morbus Menière liegt zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr.

Die Lebenszeitprävalenz (Krankheitshäufigkeit während des gesamten Lebens) liegt bei 0,5 % (in Deutschland).

Die Inzidenz (Häufigkeit von Neuerkrankungen) beträgt ca. 1 Erkrankung pro 1.000 Einwohner pro Jahr (in den Industrieländern).

Verlauf und Prognose: Morbus Menière betrifft anfänglich nur ein Ohr. Im Verlauf der Krankheit ist später häufig auch das andere Ohr betroffen.
Sowohl der Verlauf als auch die Häufigkeit und Intensität der Anfälle sind nicht vorhersehbar. Manche Patienten leiden unter mehreren Anfällen pro Woche, während andere einzelne Anfälle pro Jahr aufweisen. Zwischen den einzelnen Anfällen können Pausen von Monaten oder auch Jahren liegen. Bei vielen Betroffenen kommt es im Laufe von Jahren zu einer Hypakusis.


     
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