Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Ursachen
Sarkoidose

Pathogenese (Krankheitsentstehung)

Die Ätiologie der Sarkoidose ist unklar.
Man geht von einer genetischen Disposition aus.

In der histologischen Aufarbeitung von Biopsien (Gewebeproben) finden sich epitheloidzellige Granulome mit Langhans-Riesenzellen. Diese enthalten zum Teil sog. Schaumann- und Asteroid-Körper.
Diese Befunde sind jedoch nicht spezifisch für die Sarkoidose.

Ätiologie (Ursachen)

Biographische Ursachen

  • Genetische Belastung durch Eltern, Großeltern
    • Genetisches Risiko abhängig von Genpolymorphismen:
      • Gene/SNPs (Einzelnukleotid-Polymorphismus; engl.: single nucleotide polymorphism):
        • Gene: ANXA11
        • SNP: rs1049550 im Gen ANXA11
          • Allel-Konstellation: CC (1,6-fach)
          • Allel-Konstellation: TT (0,62-fach)
      • Gehäuftes Vorkommen von HLA-DQB1
      • Genmutation von BTNL2 (Chromosom 6)
      • Genmutation CARD 15-Gen (Chromosom 16q12-q21) – Prädisposition für Early Onset Sarcoidosis
  • Berufe – Krankenpflegepersonal ist vermehrt betroffen.

Medikamente

  • Immuntherapien (z. B. bei Hepatitis C) können eine Sarkoidose auslösen bzw. verstärkten 
     
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