Asthma ist hauptsächlich eine Erkrankung der Bronchien – der Atemwege, die die Luftröhre mit der Lunge verbinden. Die Bronchien sind von glattem Muskelgewebe umgeben. Weiterhin befinden sich in den Bronchialwänden schleimproduzierende Drüsen und Zellen des Immunsystems wie Mastzellen, Lymphozyten und eosinophile Granulozyten. Wenn diese aktiviert werden, produzieren sie inflammatorische Mediatoren – chemische „Vermittler“ – wie Histamin und Leukotriene, welche sich an Rezeptoren innerhalb der Bronchien binden.
In den folgenden Stunden wandern „Entzündungszellen“ in das betroffene Gebiet ein, kleine Blutgefäße werden durchgängig für Flüssigkeit und es wird direkt Gewebe geschädigt. Dadurch wird der Entzündungsprozess und die Schwellung aufrecht erhalten.
Der Patient keucht und hustet. Die Luft ist „gefangen“ in den kleinen Lungenbläschen oder den kleineren Bronchialästen. Dadurch kann weniger Sauerstoff ausgetauscht werden und evtl. steigen so die Blutwerte für Kohlendioxid (CO2) an und die Werte für Sauerstoff (O2) fallen.
Der Sauerstoffverbrauch steigt zudem an durch die gesteigerte Muskelarbeit, die nötig ist, um einen ausreichenden Luftaustausch zu gewährleisten.
Die Ursache der Überempfindlichkeit der Bronchien bei Asthmatikern ist noch nicht vollständig wissenschaftlich geklärt. Die so genannten T-Zellen des Immunsystems scheinen jedoch eine zentrale Rolle zu spielen.












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