Differentialdiagnosen
Dickdarmpolypen (Kolonadenom)

Angeborene Fehlbildungen, Deformitäten und Chromosomenanomalien (Q00-Q99)

  • Cronkhite-Canada-Syndrom (CCS) – gastrointestinales Polyposis-Syndrom (Polypen im Magen-Darm-Trakt), welches neben dem gehäuften Vorkommen von Darmpolypen unter anderem auch zu Veränderungen der Haut und Hautanhangsgebilde wie Alopecia (Haarausfall), Hyperpigmentierung und Nagelbildungsstörungen führt; Symptome treten erst nach dem fünfzigsten Lebensjahr auf; erste Symptome sind wässrige Diarrhoe (Durchfall), Verlust von Geschmack und Appetit, abnormer Gewichtsverlust und Hypoproteinämie (verminderter Gehalt von Proteinen im Blut); sporadisches Auftreten
  • Hamartomatöse Polyposis-Syndrome wie die familiäre juvenile Polyposis (FJP) oder Peutz-Jeghers-Syndrom
  • Familiäre adenomatöse Polyposis (FAP) – Die FAP ist dadurch gekennzeichnet, dass im Kolon unzählige Polypen auftreten. Diese entarten bei der FAP zu 100 %, meist schon im Alter zwischen 35 und 45 Jahren. 1 von 10.000 Menschen ist von dieser Erkrankung betroffen.

Mund, Ösophagus (Speiseröhre), Magen und Darm (K00-K67; K90-K93)

  • Colitis ulcerosa − chronisch entzündliche Dickdarmerkrankung
  • Divertikulitis − Entzündung von Divertikeln
  • Divertikulose − Erkrankung des Dickdarmes, bei der sich in Ausstülpungen der Schleimhaut (Divertikel) eine Entzündung bildet
  • Hämorrhoiden
  • Morbus Crohn − chronisch entzündliche Darmerkrankung
  • Reizdarmsyndrom (Colon irritable)

Neubildungen – Tumorerkrankungen (C00-D48)

  • Kolonkarzinom (Darmkrebs)
     
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