Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Prävention
Basalzellkarzinom (Basaliom)

Zur Prävention des Basalzellkarzinoms (BZK; Basaliom) muss auf eine Reduktion individueller Risikofaktoren geachtet werden.

Verhaltensbedingte Risikofaktoren

  • Ernährung
    • Mikronährstoffmangel (Vitalstoffe) – siehe Prävention mit Mikronährstoffen 
  • UV-Strahlung (Sonne; Solarium)  

Umweltbelastung – Intoxikationen (Vergiftungen) 

  • Beruflicher Kontakt mit Karzinogenen wie Arsen
  • UV-Strahlung (chronische und intermittierende UV-Exposition): Freizeit- oder berufsbedingte Exposition gegenüber UV-Strahlung (UV-A-Strahlen (315-380 nm), UV-B-Strahlen (280-315 nm); Sonne; Solarium

Präventionsfaktoren

  • Genetische Faktoren:
    • Genetische Risikoreduktion abhängig von Genpolymorphismen:
      • Gene/SNPs (Einzelnukleotid-Polymorphismus; engl.: single nucleotide polymorphism):
        • Gene: PADI6, XRCC1
        • SNP: rs801114 in einer intergenischen Region
          • Allel-Konstellation: TT (0,78-fach)
        • SNP: rs7538876 im Gen PADI6
          • Allel-Konstellation: GG (0,78-fach)
        • SNP: rs25487 im Gen XRCC1
          • Allel-Konstellation: AA (0,7-fach)
  • Verhaltensbedingte Faktoren
    • Sonnenschutz [S3-Leitlinie: s. u.]
      • Vermeidung starker Sonnenstrahlung (s. a. UV-Index: Der UV-Index (UVI) ist ein normiertes Maß für die sonnenbrandwirksame solare Bestrahlungsstärke (Ultraviolettstrahlung).); Drinnen bleiben ist besser als Eincremen!
      • Im Allgemeinen gilt der UV-Index als Maß für die stärkste solare Strahlung um die Mittagszeit (Tageshöchstwert).
      • Tragen geeigneter Kleidung ist als individueller Sonnenschutz der Anwendung von Sonnenschutzmitteln vorzuziehen.
        • Kopfbedeckung/Sonnenhut, T-Shirt (und ein Hemd übereinander), Sonnenbrille
      • Anwendung von Sonnenschutzmitteln
        • "Sonnenschutzmittel sollen für Hautstellen benutzt werden, die nicht anders geschützt werden können".
        • "Die Anwendung von Sonnenschutzmitteln soll nicht dazu führen, dass der Aufenthalt in der Sonne verlängert wird".

Jeder gesetzlich versicherte Patient hat ab 35 Jahren alle 2 Jahre Anspruch auf das Hautkrebs-Screening. Eine routinemäßige Selbstuntersuchung der Haut ("skin self examination", SSE) ist ebenfalls wünschenswert.

Sekundärprävention

  • Hautkrebsfrüherkennung (Hautkrebsvorsorge) mittels Dermatoskopie (Auflichtmikroskopie; erhöht die diagnostische Sicherheit)
  • Nicotinamid 500 mg zweimal täglich → Stärkung der DNA-Reparaturmechanismen durch Verhinderung der UV-bedingten ATP(Adenosintriphosphat)-Depletion (Entfernung von Substanzen aus dem Körper beziehungsweise den gesteigerten Verbrauch derselben)

Leitlinien

  1. S3-Leitlinie: Prävention von Hautkrebs. (AWMF-Registernummer: 032 - 052OL), April 2014 Kurzfassung Langfassung
     
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