Einleitung
Polyarthrose

Die Polyarthrose (Thesaurussynonyma: Arthrose an multiplen Lokalisationen; Arthrose der distalen Interphalangealgelenke der Finger; Arthrose der großen Gelenke; Arthrose der proximalen Interphalangealgelenke der Finger; Arthrosis deformans der großen Gelenke; Atrophische Polyarthritis; Bouchard-Arthrose; Bouchard-Arthrose der Fingermittelgelenke; Bouchard-Knoten; Bouchard-Knoten mit Arthropathie; Bouchard-Krankheit; Bouchard-Polyarthrose der Fingermittelgelenke; Bouchard-Syndrom; Erosive Arthrose; Erosive Osteoarthrose; Fingerpolyarthrose; Generalisierte Arthrose; Generalisierte Osteoarthrose; Generalisierte primäre Osteoarthrose; Genuine Polyarthrose; Haygarth-Knoten; Panarthrose; Polyarthrose; Polyarthrose der Fingergelenke; Polyarthrose der Hand; Polyartikuläre Arthrose; Posttraumatische Polyarthrose; Primäre generalisierte Arthrose; Primäre Polyarthrose; Sekundäre multiple Arthrosen; ICD-10 M15.-) bezeichnet das Auftreten der Arthrose an mehreren Gelenken gleichzeitig. Die Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die durch Abnutzung und Verschleiß des Gelenkknorpels gekennzeichnet ist.

Die folgenden Formen der Polyarthrose können nach dem ICD-10 unterschieden werden:

  • Primäre generalisierte Arthrose (M15.0)
  • Heberden-Knoten (mit Arthropathie; M15.1) – Arthrose der Fingerendgelenke
  • Bouchard-Knoten (mit Arthropathie; M15.2) – Arthrose der Fingermittelgelenke
  • Sekundäre multiple Arthrose (M15.3)
  • Erosive Arthrose (M15.4)
  • Sonstige Polyarthrose (M15.8)
  • Polyarthrose, nicht näher bezeichnet (M15.9)

Geschlechterverhältnis: Frauen im 6. Lebensjahrzehnt sind dreimal häufiger betroffen als Männer. 
Die Fingerpolyarthrose kommt bei Frauen 9-mal häufiger vor.

Häufigkeitsgipfel: Das Maximum der Polyarthrose tritt im mittleren Lebensalter auf.

Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) der Fingerpolyarthrose liegt für Frauen im 6. Lebensjahrzehnt bei 50 % und für Männer im 6. Lebensjahrzehnt bei 40 % (in Deutschland).

Verlauf und Prognose: Die Polyarthrose beginnt in der Regel schleichend. Die Erkrankung ist nicht heilbar, aber durch eine adäquate Behandlung können die Beschwerden signifikant gelindert und die Progression (das Fortschreiten) verhindert bzw. verlangsamt werden. 


     
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