Zur Prävention von Arthrose muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden
Modifizierbare – durch das Verhalten veränderbare – Risikofaktoren
- Überbelastung der Gelenke, z. B. durch Leistungs- und Hochleistungssport oder lang andauernde schwere körperliche Belastungen, z. B. im Beruf
- Mangelnde körperliche Bewegung – da der Knorpel seine Nährstoffe aus der Gelenkflüssigkeit bezieht, ist er darauf angewiesen, dass das Gelenk bewegt wird
- Tabakkonsum (Rauchen) – Nikotinmissbrauch fördert den Verlust von Gelenkknorpel im Kniegelenk (Gonarthrose)
Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen
- Adipositas (Übergewicht) – führt zu einer Überbeanspruchung der Gelenke
- Coxa valga luxans – flache Pfannenbildung
- Subluxation – unvollständige Verrenkung, z. B. Hüfte, Knie
- Luxation – Verrenkung/Auskugelung
- Wachstumsstörungen im Epiphysenbereich – Bereich der Wachstumsfugen
- Entzündliche Gelenkerkrankungen
- Rheumatische Gelenkerkrankungen
- Gelenktrauma – Gelenkverletzung
- Gelenkachsenverschiebung – z. B. Skoliose – S-förmige Wirbelsäule –, Beckenschrägstand, X-Beine, Plattfüße
- Chronische
Arthropathie – eine Reihe von Erkrankungen kann zu
einer sekundären Gelenkerkrankung führen. Dabei können sowohl entzündliche als
auch nicht-entzündliche Vorgänge eine Rolle spielen. Beispiele sind
Gelenkveränderungen bei Gicht – Harnsäure-bedingt –, Diabetes
mellitus – Kohlenhydratstoffwechsel-bedingt
–, Hämophilie (Bluterkrankheit)
oder
Lepra.












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