Einleitung
Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur)

Die Achillessehnenruptur (Synonyme: Achillessehnenriss, Sehnenruptur der Achillessehne; ICD-10-GM S86.0: Verletzung der Achillessehne) bezeichnet den teilweisen oder kompletten Riss der Achillessehne.

Die Achillessehne (Tendo calcaneus) ist die Endsehne des dreiköpfigen Wadenmuskels (aus Musculus soleus und Musculus gastrocnemius), die an der Ferse ansetzt.
Die Achillessehnenruptur befindet sich häufig wenige Zentimeter oberhalb des Ansatzes.

Die Achillessehnenruptur zählt zu den häufigsten Sportverletzungen.

Geschlechterverhältnis: Männer zu Frauen beträgt 2-12 : 1.

Häufigkeitsgipfel: Die Erkrankung tritt vorwiegend zwischen dem 3. und 4. Lebensjahrzehnt auf; die linke Seite ist häufiger betroffen als die rechte [1]

Die Inzidenz (Häufigkeit von Neuerkrankungen) beträgt ca. 15-20.000 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner pro Jahr.

Verlauf und Prognose: In den meisten Fällen gelingt es, die Belastbarkeit sowie die Funktion der Achillessehne wiederherzustellen. Voraussetzung sind eine adäquate Therapie und Nachsorge.

Literatur

  1. Henriquez H: Is percoutaneous repair better than open repair in acute Achilles tendon rutpure? Clin Orthop Relat Res 2012 Apr;470(4):998-1003. doi: 10.1007/s11999-011-1830-1.

     
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