Erkrankungen
- Adipositas (Übergewicht)
- Adrenogenitales Syndrom – genetisch bedingte Gruppe von Erkrankungen mit Störung der Hormonproduktion in der Nebennierenrinde, bei der es zu überschießender Produktion von Steroiden kommt
- Anorexia nervosa (Magersucht)
- Asherman-Syndrom − Verlust des Endometriums (Gebärmutterschleimhaut) durch schwere Entzündungen oder Traumata
- Brenner-Tumor – meist gutartiger Tumor des Ovars (Eierstock), der Östrogene (weibliche Geschlechthormone) freisetzt
- Entzündungen im Bereich des Hypothalamus
- Granulosathekazelltumoren – maligner (bösartiger) Tumor des Ovars, der Östrogene (weibliches Geschlechthormon) bildet
- Hymenalatresie − fehlende Öffnung des Jungfernhäutchens
- Hyperandrogenämie − Erhöhung der männlichen Geschlechtshormone im Blut
- Hyperprolaktinämie − Erhöhung des Prolaktinspiegels im Blut, dieses kann unter anderem zu Follikelreifungsstörungen (Eizellreifungsstörungen) führen
- Hypophysentumoren − Tumoren der Hirnanhangdrüse
- Hypothalamustumoren − Tumoren des Zwischenhirns
- Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion)
- Kallmann-Syndrom – angeborenen Symptomkomplex aus Hypo- bzw. Anosmie (verminderter bis fehlender Geruchssinn) in Verbindung mit Hoden- bzw. Ovarialhypoplasie (Entwicklungsstörung der Hoden und Eierstöcke) bedingt durch einen hypogonadotropen Hypogonadismus (Unterfunktion der Keimdrüsen)
- Krukenbergtumor (Fibrosarkoma ovarii mucocellulare carcinomatodes) – ovarielle Metastasen eines Magen-Darm-Karzinoms (Krebs)
- Laurence-Moon-Biedl-Bardet-Syndrom − erblich bedingtes Syndrom mit einer Vielzahl von Fehlbildungen wie Innenohrschwerhörigkeit und Polydaktylie (Vermehrung der Finger oder Zehen)
- Leistungssport
- Mayer-von-Rokitanskiy-Küster-Hauser-Syndrom − angeborene Fehlbildung des weiblichen Genitals durch Hemmungsfehlbildung der Müller-Gänge im zweiten Embryonalmonat.
Die Ovarialfunktion (Östrogen- und Gestagensynthese) ist nicht gestört, was die normale Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale erlaubt. - Morbus Cushing – Erkrankung, bei der von der Hirnanhangsdrüse zu viel ACTH produziert wird, wodurch es zu einer vermehrten Stimulation der Nebennierenrinde und als Folge davon zu einer übermäßigen Cortisolproduktion kommt
- Muköse Zystadenome – gutartiger Tumor, der von Drüsengewebe ausgeht und Schleim produziert
- Post-Pill-Amenorrhoe − Ausbleiben der Menstruation nach Beendigung der Einnahme von Kontrazeptiva (Empfängnisverhütungsmittel)
- Psychogene Reaktion wie beispielsweise nach schweren persönlichen oder sonstigen Katastrophen
- Ovarielle Hypoplasie − Minderentwicklung der Eierstöcke aufgrund verschiedener Erkrankungen wie dem Ullrich-Turner-Syndrom (Gonadendysgenesie)
- Sheehan-Syndrom − erworbene Hypophysenvorderlappeninsuffizienz (nicht ausreichende Hormonproduktion des Vorderlappens der Hirnanhangdrüse)
- Scheidenaplasie − embryonal nicht angelegte Vagina
- Vorzeitige Ovarialerschöpfung − Erschöpfung der Eierstöcke mit fortschreitender Follikelatresie (Nicht-Anlage von Follikeln)
- Zystische Teratome – aus den Keimdrüsen hervorgehender Tumor, der auch Wundergeschwulst genannt wir; er kann verschiedene Gewebe des Körpers wie Zähne oder Haare beinhalten
Medikamente
- Phenytoin (Antiepileptikum) – Medikament, welches bei Epilepsie eingesetzt wird
- Minoxidil – Medikament, welches vasodilatorisch (gefäßerweiternd) wirkt; wird in der Therapie der Hypertonie (Bluthochdruck) und der Alopezie (Glatzenbildung) eingesetzt
- Diazoxid – Medikament, welches als Antihypertonikum (Bluthochdruckmedikament) eingesetzt wird
- Ciclosporin A – Immunsuppressivum; Medikament, welches vor allem nach Organtransplantationen verordnet wird, um eine Organabstoßung durch das körpereigene Immunsystem zu verhindern
- Anabolika
- Androgene – männliche Geschlechtshormone
Weitere mögliche Differentialdiagnosen
- Präpubertät – Zeit vor der ersten Regelblutung
- Gravidität (Schwangerschaft)
- Laktationsperiode (Stillzeit)
- Postmenopause – Zeit nach den Wechseljahren












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