Bei den humanen Papillomaviren (HPV) (Synonyme: Condylomata;
Condylomata acuminata; Condylomata ani; Condylomata vulvae; HPV
Infektion; HPV-Infektion (human papilloma virus); HPV-Viren; human
papilloma virus; humanen Papillomviren; Kondylom; Papillom; Papilloma;
Papilloma acuminatum sive venereum; spitzes Kondylom; venerische
Verruca; venerische Warze; venerische Warze der Anogenitalregion;
venerische Warze der äußeren Geschlechtsorgane; Verruca acuminata;
Vulvakondylom; weibliches Papillom; ICD-10: A63.0 – Anogenitale (venerische) Warzen) handelt es sich um eine größere Gattung von Viren (mit heute mehr als 70 bekannten Typen), die vor allem Verursacher von Haut- und Schleimhautwarzen sind.
Daneben sollen einige Untergruppen, die sogenannten Hochrisikotypen (Typ 16 und 18), auch an der Entstehung von malignen Neoplasien (Krebs), vor allem des Zervixkarzinoms (Gebärmutterhalskrebs) und von Kopf-Hals-Tumoren, beteiligt sein.
Die Infektion mit Humanen Papillomaviren der Genitalien gehört zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen. In den Industrienationen beträgt ihre Prävalenz 1 % der Einwohner mit einem Alter zwischen 15 und 45 Jahren.
Außer durch Geschlechtsverkehr können Humane Papillomaviren durch Schmierinfektion, sonstigen Körperkontakt und vielleicht auch durch Berühren kontaminierter Gegenstände übertragen werden.
Mehr als 10% der schulpflichtigen Kindern haben an ihrem Körper gewöhnliche Hautwarzen.
Daneben spielt die horizontale Übertragung – Übertragung während der Geburt von der Mutter auf das Kind – eine weitere Rolle.
Die Inkubationszeit – Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten von Krankheitssymptomen – beträgt mindestens vier Wochen.












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