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Prävention
Pruritus - Juckreiz

Zur Sekundärprävention des Pruritus muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden

Modifizierbare, das heißt beeinflussbare Risikofaktoren

  • Psychosomatische Belastung

Behandelbare Erkrankungen

  • Niereninsuffizienz (Nierenversagen) – renaler Pruritus
  • Cholestase (Gallestau)
  • Xerose (trockene Haut)
  • Atopische Dermatitis (Neurodermitis)
  • Ekzeme – Kontaktekzem, das Exsikkationsekzem (auch als Altersekzem, oder Eczéma craquelé bezeichnet)
  • Stauungsdermatitis.
  • Kraurosis vulvae (Vulvadystrophie) – Schleimhaut der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane
  • Allergische Kontaktdermatitis – Entzündung der Haut als Folge einer allergischen Reaktion
  • Urtikaria (Nesselsucht)
  • Bakterielle Infekte
  • Hepatitis C (Leberentzündung des Virus-Typ C)
  • Primärbiliäre Zirrhose (Cholestase) – Gallenstau durch Leberschrumpfung
  • Verdauungsstörungen
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen (Hypo- bzw. Hyperthyreose/Schilddrüsenunter- bzw. -überfunktion)
  • Hyperparathyreoidismus – zu hohe Produktion und Sekretion von Parathormon, ausgelöst durch ein Adenom oder eine Hyperplasie einer oder mehrerer Nebenschilddrüsen (Epithelkörperchen); dieses führt zu einem gesteigerten Knochenabbau und damit zu einer erhöhten Calcium-Konzentration im Blut
  • Eisenmangel

Medikamenteneinnahme so weit wie möglich reduzieren

  • Analgetika (Schmerzmittel)
  • Antiphlogistika – Mittel gegen Entzündungen
  • Antibiotika – Medikamente gegen bakterielle Entzündungen
     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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