Einleitung
Gesichtsrötung (Flush)

Beim Flush (Synonyme: Abnormes Erröten; Erröten; Errötung; Flush; Gesichtsrötung; Rubeosis faciei; Übermäßiges Erröten; ICD-10-GM R23.2: Gesichtsrötung [Flush]) handelt es sich um ein anfallsartiges heftiges Erröten der Haut des Gesichtes und der Halsregion (ggf. auch des Oberkörpers), was auf einer plötzlichen Ausdehnung von Blutgefäßen und einer damit verbundenen Zunahme des Blutvolumens beruht.

Der Flush kann spontan oder nach großer Anstrengung auftreten.

Die Ursachen für einen Flush sind vielfältig. Neben Emotionen (z. B. Stress) können Lebensmittel, Genussmittel (z. B. Alkohol), Krankheiten, Medikamente und Botenstoffe (z. B. Serotonin) Ursache des Flush sein.

Ein Flush kann Symptom vieler Erkrankungen sein (siehe unter "Differentialdiagnosen").

Geschlechterverhältnis: Frauen sind häufiger betroffen als Männer, da die meisten Fälle in der Menopause (Wechseljahre) auftreten.

Häufigkeitsgipfel: Ein Flush tritt vorwiegend im Kindesalter und seltener im Erwachsenenalter auf.

Verlauf und Prognose: Ein Flush (Hautrötung) wird von den Betroffenen häufig als unangenehm empfunden. Wenn bekannt ist, welche Ursachen einen Flush auslösen, sollten diese, falls möglich, gemieden werden. In schwerwiegenden Fällen kann ein Psychotherapeut hinzugezogen werden, da häufig unsichere Menschen zum übermäßigen Erröten neigen.


     
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