Therapeutische Maßnahmen
Fähigkeiten wie zum Beispiel die allgemeine akustische Aufmerksamkeit – das Hinhören –, die Tonhöhenunterscheidung und das Rhythmusgehör können beispielsweise mittels Musik trainiert werden.
Ein Training mit einem speziell ausgebildeten Therapeuten (Logopäden oder Ergotherapeuten) trägt zur Schulung und Ausbildung auditiver Fähigkeiten bei und wirkt so positiv auf die Entwicklung des Kindes.
Oftmals hat sich auch der Besuch einer Musikschule als wirkungsvoll erwiesen, entweder in Form von musikalischer Früherziehung durch das Erlernen eines Instrumentes oder auch durch Gesangsunterricht.
Auch die früher üblichen zahlreichen Fingerspiele fördern sehr gut das Zusammenspiel von Hören und Bewegung, welches später für das Schreiben nach Gehör, wie im Diktat, sehr wichtig ist.
Fernsehen und Computerspiele sind dagegen für die Hörwahrnehmungsförderung nicht geeignet und sollten möglichst auf kindergerechte Sendungen eingeschränkt werden.
Des Weiteren gibt es mehrere Regeln, die sich positiv auf die auditive Wahrnehmung auswirken können
- Veränderung der Sitzposition – die Kinder sollten im Klassenraum weiter vorne sitzen, um besser eingebunden zu sein
- Es sollte auch im Klassenraum auf eine gute Akustik geachtet werden
- Das Kind sollte immer direkt angesprochen werden
- Beim Sprechen sollte nicht gleichzeitig eine andere Tätigkeit durchgeführt werden












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