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Einleitung
Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS)

Unsere Umwelt ist ein komplexes Netzwerk aus Reizen, die alle menschlichen Sinne ansprechen.

Sehen, Fühlen, Hören –
unsere Sinne stellen eine Verbindung zur Umwelt her und nehmen viele Reize auf.
Damit aber aus dem reinen „Hören“ ein „Verstehen“, aus dem „Sehen“ ein „Erkennen“ und aus dem „Fühlen“ ein „Begreifen“ wird, benötigen wir unser Gehirn, welches diese Reize weiterverarbeitet.
Doch nicht immer funktioniert dieses System reibungslos.

Definition der auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS)

Einige Menschen hören zwar, was um sie herum geschieht, ihr Gehirn ist jedoch nicht in der Lage, die zahlreichen Reize und Informationen korrekt zu verarbeiten.

Dieses Phänomen wird als zentrale Hörstörung oder als auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS) bezeichnet. Unter diesem Begriff ist eine Vielzahl verschiedener Beeinträchtigungen des Hörens und der Wahrnehmung zusammengefasst.
Im Gegensatz zur Schwerhörigkeit ist nicht Hören an sich beeinträchtigt, sondern die weitere Informationsverarbeitung im Gehirn.

Es wird eine Prävalenz von circa zwei Prozent bei Kindern ab dem sechsten Lebensjahr angegeben.


     
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