Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Medikamentöse Therapie
Essbrechsucht (Bulimia nervosa)

Therapieziele

  • Verbesserung der Symptomatik
  • Vermeiden von Komplikationen bzw. Folgeerkrankungen

Therapieempfehlungen

  • Patienten mit einer Bulimia nervosa (BN) sollten nach Möglichkeit immer ambulant behandelt werden.
  • Eine Verbesserung der Symptomatik durch medikamentöse Therapie ist möglich.
  • Die BN kann grundsätzlich nicht allein medikamentös behandelt werden. Es muss immer gleichzeitig eine Psycho- und Ernährungstherapie durchgeführt werden.
    Beachte: Das Behandlungsverfahren der ersten Wahl ist bei Erwachsenen sowie bei Kindern und Jugendlichen die Psychotherapie.
  • Psychosoziale Integration: Darunter versteht man vor allem die (Wieder-) Eingliederung in die Schule. Außerdem zählt die Integration in Gruppen Gleichaltriger dazu, um die soziale Isolation aufzuheben.
  • Bei bestehender Angst- oder Zwangssymptomatik: ggf. Fluoxetin (Selective Serotonin Reuptake Inhibitor, SSRI)
  • Siehe auch unter "Weitere Therapie".

Leitlinien

  1. S3-Leitlinie: Diagnostik und Therapie der Essstörungen. (AWMF-Registernummer: 051 - 026), Mai 2018 Langfassung

     
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