Die Erkrankung betrifft meist junge normalgewichtige Frauen zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr mit dem Häufigkeitsgipfel um das 19. Lebensjahr herum. Die betroffenen Frauen beschäftigen sich stark mit ihrem Aussehen und ihrem Körper.
Das Verhältnis Frauen zu Männern beträgt 10:1.
Die Prävalenz der Bulimia nervosa liegt bei Frauen zwischen ein und drei
Prozent. Die Erkrankung wird jedoch oft geheim gehalten, weshalb man von
einer hohen Dunkelziffer ausgehen muss. Die Prävalenz verschiedener Varianten der
Erkrankung wie beispielsweise mit gelegentlichen Essattacken liegt zwischen fünf
und zehn Prozent bei jungen Frauen.
Die Mortalitätsrate (Anzahl der Sterbefälle) ist mit unter einem Prozent
angegeben.
Die Prävalenz der Bulimia nervosa ist in den letzten Jahren gleichgeblieben, nachdem sie in den 1970er-Jahren rasant zugenommen hatte.
Die Prognose der Bulimie ist im Vergleich zur Anorexia nervosa viel günstiger. Nur bei wenigen tritt als eine Krankheitsfolge später eine Anorexie auf.
Die Bulimia nervosa kann in zwei Kategorien eingeteilt werden
- "Purging"-Subtyp – hierbei versuchen die Betroffenen sofort nach der Essattacke durch Erbrechen, Laxantien-Gebrauch (Abfühmittel) oder andere Methoden, die gerade aufgenommenen Kalorien wieder zu verlieren
- "Non-purging"-Subtyp – bei dieser Variante wird versucht, durch Fasten oder übertriebene körperliche Aktivität die Folgen der Essattacke zu beseitigen













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