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Folgeerkrankungen
Gebärmutterhalskrebs (Cervixkarzinom)

Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen bzw. Komplikationen, die durch ein Cervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs) mit bedingt sein können:

Neubildungen – Tumorerkrankungen (C00-D48)

  • Knochenmetastasen
  • Kontinuierliches Wachstum in benachbarte Strukturen wie des Uterus (Gebärmutter), der Vagina (Scheide) oder der Parametrien (Bindegewebsstrukturen des Beckenraums, die von der Wand des Gebärmutterhalses zur Harnblase, zum Os sacrum (Kreuzbein) und zur inneren Seitenwand des Beckens ziehen) → Ummauerung der Ureteren → Ischurie (Harnverhaltung); selten sind die Harnblase oder das Rektum (Mastdarm) betroffen
  • Lymphknotenmetastasen
  • Lebermetastasen
  • Lungenmetastasen
  • Malignes Melanom (Primärmelanom) (12,5-fache standardisierte Inzidenzrate als Verhältnis der beobachteten zu der erwarteten Tumorhäufigkeit) [1]

Psyche – Nervensystem (F00-F99; G00-G99)

  • Ängste
  • Depression
  • Enuresis (unwillkürliches Einnässen)
  • Libidostörungen

Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die anderenorts nicht klassifiziert sind (R00-R99)

  • Diarrhoe (Durchfall; bei Zust. n. Strahlentherapie)
  • Fatigue (Müdigkeit)
  • Nykturie (nächtliches Wasserlassen)

Urogenitalsystem (Nieren, Harnwege – Geschlechtsorgane) (N00-N99)

  • Dysfunktionen der Blase
  • Dyspareunie (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr)
  • Inkontinenz (Blasenschwäche)
  • Klimakterische Beschwerden: Hitzewallungen (ca. ein Drittel der Patienten)
  • Trockene Scheide

Verdauungssystem (K00-K93)

  • Dysfunktionen des Enddarms

Weiteres

  • Karzinomblutung, die lebensgefährlich sein kann (bei fortgeschrittenem Cervixkarzinom)
  • Verkürzung der Scheide
  • Verminderte vaginale Lubrikation ("Feuchtwerden")
  • Schlechteres Sexualleben als vor der Therapie

Literatur

  1. Caini S et al.: Risk of second primary malignancies among 1537 melanoma patients and risk of second primary melanoma among 52 354 cancer patients in Northern Italy. J Eur Acad Dermatol Venereol 2016, online 18. März; doi: 10.1111/jdv.13645
     
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