Nahrungsmittelallergie – Folgeerkrankungen
Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen bzw. Komplikationen, die durch eine Nahrungsmittelallergie (NMA) mitbedingt sein können:
Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (E00-E90)
- Mangelernährung (Unterversorgung mit Nährstoffen) bzw. unzureichende Nährstoffzufuhr bei umfangreichen oder langfristigen Eliminationsdiäten
- Gedeihstörung/Wachstumsbeeinträchtigung (gestörtes Wachstum), insbesondere im Säuglings- und Kleinkindalter bei unzureichend substituierter Kuhmilchelimination
Mund, Ösophagus (Speiseröhre), Magen und Darm (K00-K67; K90-K93)
- Allergische Enteritis (AE) (allergiebedingte Darmentzündung) und Kolitis (Dickdarmentzündung) [Kinder mit Kuhmilch- oder Sojaallergie; Erwachsene mit Hühnereiern- und Weizenallergie], insbesondere im Kindesalter
Psyche – Nervensystem (F00-F99; G00-G99)
- Angst (starke innere Unruhe oder Furcht)
- Erhöhte psychische Belastung (seelische Belastung) mit Sorge/Stress im Umgang mit der Erkrankung
- Einschränkung der Lebensqualität (verminderte Lebenszufriedenheit)
Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen (S00-T98)
- Anaphylaktischer Schock (Anaphylaxie) (schwere allergische Reaktion mit Kreislaufversagen) (relevante und potenziell lebensbedrohliche Komplikation; schwere Verläufe bis zu tödlichen Ereignissen sind selten möglich)
- bei Kindern und Jugendlichen: insb. Erdnuss, Hühnerei und Kuhmilch
- bei Erwachsenen: insb. Weizen und Krusten-/Schalentiere