Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Gesichtshebung (Facelifting)

Infolge der natürlichen Hautalterung bilden sich im Gesicht und am Hals vermehrt Falten.
Die Haut verliert an Elastizität, die Muskulatur wird schlaffer und es entsteht überschüssige Haut.
Dies ist zwar ganz natürlich, dennoch fühlen sich vielen Menschen jünger, als ihre Haut sie erscheinen lässt.


Ein Facelifting (Synonym: Gesichtshebung) lässt Augen- und Stirnpartie meist unbeeinflusst, daher wird das Facelifting meist entweder mit einem Stirnlifting und/oder einer Lidkorrektur (Blepharoplastik) kombiniert oder diese folgen später.

Indikationen (Anwendungsgebiete)

Der Umfang eines Facelifting ist abhängig von den Wünschen des Patienten. Folgende Behandlungen werden auf Wunsch durchgeführt:

  • Stirnlift
  • Minilifting (kleines Wangenlifting)
  • Stirn-Wangenlifting (oberes Facelifting)
  • Halslifting (Necklifting)
  • Halsmuskel (Platysma) -Plastik
  • Wangen-Halslifting (unteres Facelifting)
  • Stirn-Wangen-Halslifting (Full-Facelifting bzw. Face-Neck-Liftting)

Vor der Operation

Vor der Operation sollte ein intensives Anamnesegespräch durchgeführt werden, dass die Krankengeschichte und die Motivation zu dem Eingriff einschließt. Die Durchführung, eventuelle Nebenwirkungen und die Folgen der Operation sollten ausführlich erörtert werden.
Beachte: Die Anforderungen der Aufklärung sind strenger als üblich, da Gerichte im Bereich der ästhetischen Chirurgie eine „schonungslose“ Aufklärung fordern.

Des Weiteren sollten Sie vor der Operation für die Dauer von sieben bis zehn Tagen weder Acetylsalicylsäure (ASS) noch Schlafmittel oder Alkohol zu sich nehmen. Sowohl Acetylsalicylsäure als auch andere Schmerzmittel verzögern die Blutgerinnung und können zu unerwünschten Blutungen führen.
Raucher sollten ihren Nikotinkonsum bereits vier Wochen vor dem Eingriff stark einschränken, um die Wundheilung nicht zu gefährden.

Das Operationsverfahren

Das Facelifting wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt. Anschließend werden Sie für etwa drei bis fünf Tage in der Klinik bleiben.

Das Rasieren der Haare ist nicht notwendig. Der Operateur wird darauf achten, dass die Schnitte möglichst in behaarten Bereichen oder in natürlichen Hautfalten liegen, damit die Narben später nicht sichtbar sind.
Anschließend wird die Haut von den darunter liegenden Geweben, also Muskeln, Fett und Bindegewebe gelöst.

Die unterschiedlichen Gewebe können nun – in Abhängigkeit der Art des Faceliftings – korrigiert werden.
Überschüssiges Fett wird abgesaugt, Muskeln und Bindegewebe werden mit Hilfe hauchdünner Fäden wieder in Form gebracht.


Nach Korrektur der Gewebe wird die Gesichthaut wieder aufgelegt. Die überschüssige Haut wird entlang der Schnittlinien entfernt. Die Haut wird anschließend mittels Gewebekleber, genannt Fibrin, wieder befestigt.
Danach werden die Wundränder vernäht.

Nach der Operation

Es werden sogenannte Drainagen gelegt, die den Abfluss von Blut und Gewebeflüssigkeiten ermöglichen.
Ein Verband schützt den Kopf für die nächsten drei bis fünf Tage.


Ihre Haut fühlt sich zunächst gespannt an, Blutergüsse und Schwellungen treten auf.
Das Gesicht fühlt sich taub an. Innerhalb von circa zwei Wochen ist das Gesicht soweit verheilt, dass ein normaler Alltag möglich ist. Zwei Wochen nach dem Eingriff werden die Fäden gezogen. Die Narben verblassen mit der Zeit.
Nach einigen Monaten zeigt sich das endgültige Ergebnis.

Ihr Nutzen

Ein Facelifting dreht die Uhr um einige Jahre zurück. Sie werden jünger, frischer und attraktiver aussehen.


     
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