Mundgeschwür (Mundulkus) – Einleitung

Ein Mundgeschwür bzw. Mundulkus (Synonyme: Aphte; Aphthe; ICD-10-GM K13.-: Sonstige Krankheiten der Lippe und der Mundschleimhaut) ist eine oberflächliche Verletzung der Mundschleimhaut (Tunica mucosa oris) und des Mundrachenraums.

Eine Mundulkus kann Symptom vieler Erkrankungen sein (siehe unter “Differentialdiagnosen“).

Die Lebenszeitprävalenz (Krankheitshäufigkeit während des gesamten Lebens) liegt bei 70 % der Bevölkerung. Diese haben entweder einmal oder rezidivierend (wiederkehrend) ein Mundulkus.

Verlauf und Prognose: Verlauf und Prognose sind abhängig von der Ursache der Erkrankung.
Häufig
heilen Mundulzera spontan (von selbst) ab. Sollte ein Mundulkus noch nach zwei Wochen bestehen, ist eine medizinische Abklärung erforderlich.