Fußpilz (Tinea pedis) – Medikamentöse Therapie
Therapieziele
- Verbesserung der Symptomatik
- Klinische und mykologische (pilzmedizinische) Heilung
- Vermeidung von Ausbreitung, Rezidiven (Wiederauftreten der Erkrankung) und bakteriellen Sekundärinfektionen (zusätzlichen bakteriellen Infektionen)
Therapieempfehlungen
- Leitlinienstatus: Die S1-Leitlinie „Tinea der freien Haut“ wird derzeit überarbeitet; eine aktualisierte Langfassung liegt bislang nicht vor. Die folgenden Empfehlungen beruhen deshalb auf der aktuellen Fachliteratur und den deutschen Fachinformationen [LL1].
- Diagnosesicherung:
- Bei klinisch typischer, unkomplizierter interdigitaler (zwischen den Zehen gelegener) Tinea pedis (Fußpilz) kann zunächst eine topische Therapie (äußerliche Behandlung) erfolgen.
- Eine mykologische Diagnosesicherung mittels Nativpräparat und gegebenenfalls Pilzkultur soll insbesondere bei atypischem Befund, ausgeprägter Hyperkeratose (übermäßiger Hornhautbildung), Rezidiven, Therapieversagen, Immunsuppression (Unterdrückung des Immunsystems) sowie grundsätzlich vor einer systemischen Therapie (Behandlung des gesamten Körpers) erfolgen [1].
- Topische Antimykotika:
- Therapie der ersten Wahl bei lokalisierter bzw. unkomplizierter Tinea pedis [1-3].
- Das Antimykotikum wird auf die betroffenen und unmittelbar angrenzenden Hautareale aufgetragen. Anwendungshäufigkeit und Therapiedauer richten sich nach Wirkstoff, Darreichungsform (Arzneiform), Lokalisation und Fachinformation.
- Für die interdigitale Tinea pedis ermöglichen Allylamine, insbesondere Terbinafin, eine kurze Behandlungsdauer. Azole und Ciclopiroxolamin sind ebenfalls wirksam [1-3].
- Bei feuchten bzw. mazerierten (aufgeweichten) Arealen können Lösungen, Sprays oder Gele, bei trockenen bzw. hyperkeratotischen Formen Cremes oder Salben geeigneter sein.
- Hyperkeratotische Tinea pedis:
- Ergänzend können Keratolytika (hornhautlösende Mittel) wie Urea, Salicylsäure oder Milchsäure die Hyperkeratose vermindern und die Penetration des topischen Antimykotikums verbessern [1].
- Bei ausgeprägtem Mokassin-Typ (Fußpilz in mokassinartiger Verteilung), großer Ausdehnung oder unzureichender Wirkung einer korrekt durchgeführten topischen Therapie ist eine systemische Therapie zu erwägen [1, 4].
- Systemische Antimykotika:
- Indikationen sind schwere, ausgedehnte, chronische, rezidivierende oder therapieresistente Tinea pedis, ausgeprägte hyperkeratotische bzw. Mokassin-Tinea, Immunsuppression sowie eine gleichzeitig behandlungsbedürftige Onychomykose (Nagelpilz) [1, 4].
- Vor Therapiebeginn sind Erregernachweis, Begleitmedikation, Leberfunktion, Nierenfunktion, Schwangerschaft bzw. Stillzeit und substanzspezifische Kontraindikationen (Gegenanzeigen) zu berücksichtigen.
- Terbinafin, Itraconazol und Fluconazol sind wirksame systemische Therapieoptionen. Die Evidenz aus direkten Vergleichsstudien ist jedoch begrenzt [2, 4].
- Therapieversagen:
- Zunächst sind Diagnose, Adhärenz (Therapietreue), Applikation, Therapiedauer, erneute Exposition und eine begleitende Onychomykose zu überprüfen.
- Bei trotz korrekter Behandlung persistierender Dermatophytose (Hautpilzerkrankung durch Fadenpilze) sind Pilzkultur, Speziesidentifizierung und gegebenenfalls eine Empfindlichkeitstestung zu veranlassen. Dies gilt insbesondere bei Verdacht auf terbinafinresistente Dermatophyten (Fadenpilze) wie Trichophyton indotineae [7, LL2].
- Eine unkritische Verlängerung oder Dosiserhöhung von Terbinafin ohne erneute mykologische Abklärung ist zu vermeiden.
- Begleitende Onychomykose: Eine gleichzeitig bestehende Onychomykose kann als Erregerreservoir (dauerhafte Infektionsquelle) wirken und soll nach den hierfür geltenden Therapieschemata mitbehandelt werden [1]. Die Ergebnisse zur oralen Therapie der Zehennagel-Onychomykose dürfen nicht unmittelbar auf eine isolierte Tinea pedis übertragen werden [5].
- Glucocorticoide:
- Keine topische Glucocorticoid-Monotherapie; sie kann das klinische Bild verschleiern und eine Tinea incognito (durch eine entzündungshemmende Behandlung verschleierter Hautpilz) verursachen [1, 7].
- Fixkombinationen aus Antimykotikum und Glucocorticoid sind nicht routinemäßig einzusetzen.
- Bei einer ausgeprägt entzündlichen Tinea kann ausnahmsweise nach Diagnosesicherung ein separates, niedrigpotentes topisches Glucocorticoid kurzzeitig zusätzlich zu einer wirksamen antimykotischen Therapie angewendet werden.
- Nicht geeignete Wirkstoffe: Nystatin ist gegen Dermatophyten nicht wirksam und zur Therapie der Tinea pedis nicht geeignet [1].
- Bakterielle Sekundärinfektion: Eine zusätzliche antibakterielle Therapie ist nur bei klinisch bzw. mikrobiologisch gesicherter bakterieller Superinfektion angezeigt [1].
- Begleitmaßnahmen: Füße und Zehenzwischenräume trocken halten, atmungsaktive Schuhe tragen, Strümpfe regelmäßig wechseln, Handtücher und Schuhe nicht gemeinsam benutzen sowie gegebenenfalls Schuhe und Strümpfe dekontaminieren. Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen) und prädisponierende Erkrankungen sollen behandelt werden [1].
Wirkstoffe (Hauptindikation)
Lokale Allylamine
| Wirkstoff | Besonderheiten |
| Terbinafin 1 % Creme | Kurze, lokalisationsabhängige Behandlungsdauer; zugelassen für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren [FI1] |
- Wirkweise: Hemmung der Squalenepoxidase mit Ergosterolmangel und intrazellulärer Squalenanreicherung; überwiegend fungizide Wirkung (pilzabtötende Wirkung) gegen Dermatophyten.
- Indikationen: Lokalisierte interdigitale und plantare (die Fußsohle betreffende) Tinea pedis. Allylamine erreichen mindestens vergleichbare, teilweise geringfügig höhere Heilungsraten als topische Azole und ermöglichen häufig kürzere Therapieschemata [2, 3].
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder sonstige Bestandteile; nicht an Augen oder Schleimhäuten anwenden.
- Nebenwirkungen: Lokale Hautreizung, Brennen, Pruritus (Juckreiz), Erythem (Hautrötung), Schuppung und Kontaktdermatitis (Kontaktentzündung der Haut); systemische Nebenwirkungen kommen bei bestimmungsgemäßer topischer Anwendung selten vor [FI1].
Lokale Azole
| Wirkstoff | Besonderheiten |
| Clotrimazol 1 % Creme | Behandlung entsprechend der Fachinformation ausreichend lange fortführen [FI2] |
| Bifonazol 1 % Creme | Einmal tägliche Anwendung kann die Adhärenz erleichtern [FI3] |
| Sertaconazol 2 % Creme | Auch auf unmittelbar angrenzende Haut auftragen [FI4] |
- Wirkweise: Hemmung der Lanosterol-14α-Demethylase und damit der Ergosterolsynthese; überwiegend fungistatische (pilzwachstumshemmende), konzentrationsabhängig teilweise fungizide Wirkung.
- Indikationen: Lokalisierte Tinea pedis, insbesondere bei gewünschtem breitem Wirkspektrum gegen Dermatophyten und Hefen [1, 3].
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit gegen den jeweiligen Wirkstoff, andere Azole oder sonstige Bestandteile.
- Nebenwirkungen: Lokales Brennen, Erythem, Pruritus, Hautreizung und selten allergische Kontaktdermatitis [FI2-FI4].
Lokale Hydroxypyridon-Derivate
| Wirkstoff | Besonderheiten |
| Ciclopiroxolamin 1 % Creme | Breites antimykotisches Spektrum; zusätzlich Aktivität gegen bestimmte grampositive und gramnegative Bakterien [1, FI5] |
- Wirkweise: Komplexbildung mit mehrwertigen Kationen und Hemmung metallabhängiger Enzyme sowie zellulärer Transportprozesse; fungizide Wirkung.
- Indikationen: Lokalisierte Tinea pedis; Ciclopiroxolamin ist auch bei einem sogenannten Dermatophytose-Komplex (Mischinfektion aus Pilzen und Bakterien) mit bakterieller Begleitbesiedlung eine mögliche Therapieoption [1].
- Kontraindikationen: Überempfindlichkeit gegen Ciclopiroxolamin oder sonstige Bestandteile; nicht am Auge anwenden.
- Nebenwirkungen: Lokale Reizung, Brennen, Pruritus, Erythem und selten Kontaktdermatitis [FI5].
Wirkstoffe (Nebenindikation: schwere bzw. therapieresistente Tinea pedis)
Systemische Allylamine
| Wirkstoff | Besonderheiten |
| Terbinafin | Nur bei schwerer, therapieresistenter und topisch nicht ausreichend behandelbarer dermatophytenbedingter Tinea pedis Mykologische Diagnosesicherung vor Therapiebeginn Leberfunktionswerte vor Therapiebeginn und Kontrolle nach 4-6 Wochen Bei chronischer oder akuter Lebererkrankung kontraindiziert Bei Nierenfunktionsstörung nicht empfohlen [FI6] |
- Wirkweise: Hemmung der Squalenepoxidase mit Ergosterolmangel und Squalenanreicherung; fungizide Wirkung gegen Dermatophyten.
- Indikationen: Schwere, ausgedehnte, hyperkeratotische bzw. therapieresistente Tinea pedis, die durch eine topische Therapie nicht ausreichend behandelbar ist [1, 4, FI6].
- Kontraindikationen: Akute oder chronische Lebererkrankung sowie Überempfindlichkeit. In der Schwangerschaft nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung; während der Stillzeit keine Behandlung. Für Kinder und Jugendliche wird die Anwendung des aufgeführten Präparats wegen begrenzter Erfahrungen nicht empfohlen [FI6].
- Wechselwirkungen: Terbinafin hemmt CYP2D6; relevante Wechselwirkungen sind unter anderem mit bestimmten trizyklischen Antidepressiva, selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern, Betablockern und Antiarrhythmika möglich [FI6].
- Nebenwirkungen: Gastrointestinale Beschwerden (Magen-Darm-Beschwerden), Kopfschmerzen, Exanthem (Hautausschlag), Myalgien (Muskelschmerzen), Geschmacks- und Geruchsstörungen sowie Transaminasenerhöhungen. Selten bzw. sehr selten sind schwere Hepatotoxizität (Leberschädigung), schwere kutane Arzneimittelreaktionen (schwere Hautreaktionen durch Arzneimittel), Blutbildveränderungen sowie kutaner oder systemischer Lupus erythematodes (entzündliche Autoimmunerkrankung) möglich [FI6].
- Laborkontrollen: Bei lebergesunden Patienten ohne hämatologische Grunderkrankung (Erkrankung des Blutes) waren klinisch relevante Laborwertveränderungen in einer großen retrospektiven Untersuchung selten [6]. Dieses Ergebnis ersetzt nicht die in der deutschen Fachinformation geforderte Bestimmung der Leberfunktionswerte vor Therapiebeginn und die empfohlene Kontrolle nach 4-6 Wochen [FI6].
Systemische Azole
| Wirkstoff | Besonderheiten |
| Itraconazol | Hartkapseln während oder unmittelbar nach einer Mahlzeit einnehmen Resorption bei verminderter Magenazidität reduziert Ausgeprägtes CYP3A4-Interaktionspotenzial Kontraindiziert bei ventrikulärer Dysfunktion (Funktionsstörung einer Herzkammer) bzw. dekompensierter Herzinsuffizienz (schwerer Herzschwäche) und in der Schwangerschaft, außer bei lebensbedrohlicher Erkrankung [FI7] |
| Fluconazol | Dosisanpassung bei eingeschränkter Nierenfunktion bei wiederholter Anwendung Interaktionen insbesondere über CYP2C9, CYP2C19 und CYP3A4 beachten Risiko einer QT-Zeit-Verlängerung und Hepatotoxizität berücksichtigen [FI8] |
- Wirkweise: Hemmung der pilzlichen Lanosterol-14α-Demethylase und damit der Ergosterolsynthese; überwiegend fungistatische Wirkung.
- Indikationen: Systemische Alternativen bei schwerer, ausgedehnter, rezidivierender oder therapieresistenter Tinea pedis sowie bei Unverträglichkeit oder fehlender Eignung von Terbinafin [1, 4].
- Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen: Substanzspezifische Überempfindlichkeit, relevante Arzneimittelinteraktionen und Leberfunktionsstörungen. Itraconazol ist bei ventrikulärer Dysfunktion bzw. dekompensierter Herzinsuffizienz sowie bei nicht lebensbedrohlicher Indikation in der Schwangerschaft kontraindiziert. Fluconazol erfordert bei Niereninsuffizienz eine an das Dosierungsschema angepasste Dosisreduktion [FI7, FI8].
- Wechselwirkungen: Itraconazol ist ein starker CYP3A4-Inhibitor und weist zahlreiche teilweise kontraindizierte Wechselwirkungen auf. Fluconazol hemmt CYP2C9, CYP2C19 und in geringerem Umfang CYP3A4. Vor Therapiebeginn ist eine vollständige Interaktionsprüfung erforderlich [FI7, FI8].
- Nebenwirkungen: Gastrointestinale Beschwerden, Kopfschmerzen, Schwindel, Exanthem und Transaminasenerhöhungen. Selten sind schwere Hepatotoxizität, schwere kutane Arzneimittelreaktionen, QT-Zeit-Verlängerung bzw. Torsade de pointes (besondere Herzrhythmusstörung) möglich. Itraconazol kann zusätzlich periphere Ödeme (Wassereinlagerungen an Armen oder Beinen) und eine Herzinsuffizienz verursachen [1, FI7, FI8].
Weitere Hinweise
- Der ältere Cochrane-Review zur systemischen Therapie zeigte eine höhere Wirksamkeit von Terbinafin gegenüber Griseofulvin sowie eine Überlegenheit von Terbinafin und Itraconazol gegenüber Placebo. Die zugrunde liegenden Studien waren jedoch überwiegend klein und methodisch eingeschränkt [4].
- Griseofulvin wird für die routinemäßige Behandlung der Tinea pedis nicht empfohlen; Terbinafin war in direkten Vergleichen wirksamer und Griseofulvin verursachte häufiger unerwünschte Wirkungen [1, 4].
- Amorolfin ist kein systemisches Antimykotikum. Die in Deutschland verfügbaren Amorolfin-Nagellacke dienen der lokalen Behandlung ausgewählter Onychomykosen und nicht der Therapie einer isolierten Tinea pedis.
- Eine Behandlung vermeintlicher Infektionen durch Aspergillus spp. oder Scopulariopsis brevicaulis mit Terbinafin ist keine reguläre Indikation bei Tinea pedis. Bei Nachweis von Nicht-Dermatophyten sind klinische Relevanz, wiederholter Erregernachweis und Empfindlichkeit gesondert zu beurteilen.
- Die zunehmende Verbreitung terbinafinresistenter Dermatophyten erfordert bei refraktären Verläufen ein konsequentes antimykotisches Stewardship mit Speziesidentifizierung und gegebenenfalls standardisierter Empfindlichkeitstestung [7, LL2].
Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)
Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für das Immunsystem sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:
- Vitamine (A, C, E, D3, B1, B2, Niacin (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5), B6, B12, Folsäure, Biotin)
- Spurenelemente (Chrom, Eisen, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink)
- Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren: Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA))
- Sekundäre Pflanzenstoffe (Beta-Carotin, Flavonoide (Citrusfrüchte), Lycopin (Tomaten), Proanthocyanidine (Cranberrys), Polyphenole)
- Weitere Vitalstoffe (probiotische Kulturen: Laktobazillen, Bifidobakterien)
Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.
Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.
Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.
Literatur
- Leung AKC, Barankin B, Lam JM, Leong KF, Hon KL: Tinea pedis: an updated review. Drugs Context. 2023;12:2023-5-1. doi:10.7573/dic.2023-5-1 [1]
- Ward H, Parkes N, Smith C, Kluzek S, Pearson R: Consensus for the Treatment of Tinea Pedis: A Systematic Review of Randomised Controlled Trials. J Fungi (Basel). 2022;8(4):351. doi:10.3390/jof8040351 [2]
- Crawford F, Hollis S: Topical treatments for fungal infections of the skin and nails of the foot. Cochrane Database Syst Rev. 2007;(3):CD001434. doi:10.1002/14651858.CD001434.pub2 [3]
- Bell-Syer SEM, Khan SM, Torgerson DJ: Oral treatments for fungal infections of the skin of the foot. Cochrane Database Syst Rev. 2012;(10):CD003584. doi:10.1002/14651858.CD003584.pub2 [4]
- Kreijkamp-Kaspers S, Hawke KL, van Driel ML: Oral Medications to Treat Toenail Fungal Infection. JAMA. 2018;319(4):397-398. doi:10.1001/jama.2017.20160 [5]
- Stolmeier DA, Stratman HB, McIntee TJ, Stratman EJ: Utility of Laboratory Test Result Monitoring in Patients Taking Oral Terbinafine or Griseofulvin for Dermatophyte Infections. JAMA Dermatol. 2018;154(12):1409-1416. doi:10.1001/jamadermatol.2018.3578 [6]
- Gupta AK et al.: Trichophyton indotineae: Epidemiology, antifungal resistance and antifungal stewardship strategies. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2026;40:29-45. doi:10.1111/jdv.20810 [7]
Leitlinien, Referenzwerte und Protokolle
- Leitlinienvorhaben (S1): Tinea der freien Haut. (AWMF-Registernummer 013-002) Anmeldung September 2025; geplante Fertigstellung Dezember 2026; eine aktuelle Langfassung ist noch nicht veröffentlicht [LL1]
- European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing (EUCAST): AST of Dermatophytes – Reference method E.Def 11.0 and screening method for terbinafine and itraconazole resistance in Trichophyton. Aktualisierung September 2026 [LL2]
Fachinformationen
- Lamisil Creme 10 mg/g: Fachinformation. Terbinafin zur topischen Anwendung. Fachinformation [FI1]
- Canesten Creme: Fachinformation. Clotrimazol zur topischen Anwendung. Fachinformation [FI2]
- Canesten Extra Creme: Fachinformation. Bifonazol zur topischen Anwendung. Fachinformation [FI3]
- Mykosert Creme bei Haut- und Fußpilz: Fachinformation. Sertaconazol zur topischen Anwendung. Fachinformation [FI4]
- Batrafen Creme: Fachinformation. Ciclopiroxolamin zur topischen Anwendung. Fachinformation [FI5]
- Terbiderm 250 mg Tabletten: Fachinformation. Stand August 2026. Fachinformation [FI6]
- Itraconazol dura 100 mg Hartkapseln: Fachinformation. Stand Juni 2026. Fachinformation [FI7]
- Flunazul derm 50 mg Hartkapseln: Fachinformation. Stand Januar 2024. Fachinformation [FI8]