Borreliose – Medikamentöse Therapie
Therapieziele
- Eliminierung der Erreger
- Vermeidung von neurologischen (das Nervensystem betreffenden), kardialen (das Herz betreffenden), artikulären (die Gelenke betreffenden) und kutanen (die Haut betreffenden) Komplikationen
- Vermeidung unnötiger oder überlanger Antibiotikatherapien
Therapieempfehlungen
- Nach Zeckenstich:
- Die Zecke möglichst frühzeitig sachgerecht entfernen und die Stichstelle sechs Wochen beobachten.
- Eine Untersuchung der entfernten Zecke auf Borrelien sowie eine lokale oder systemische antibiotische Prophylaxe (vorbeugende Behandlung mit Antibiotika) werden in Europa nicht empfohlen. Dies gilt auch bei multiplen Zeckenstichen oder Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet. [LL1]
- Erythema migrans (Wanderröte):
- Bei klinisch typischem Erythema migrans sofortige antibiotische Therapie ohne vorherigen Antikörpernachweis. Eine negative frühe Serologie schließt die Diagnose nicht aus. [LL1]
- Therapie der ersten Wahl: Doxycyclin oder Amoxicillin; Cefuroximaxetil ist eine Alternative. Azithromycin ist bei Kontraindikationen (Gegenanzeigen) oder Unverträglichkeit der bevorzugten Substanzen eine Alternative. [LL1]
- Disseminierte oder organspezifische Lyme-Borreliose (im Körper verbreitete oder einzelne Organe betreffende Lyme-Borreliose):
- Die Wahl von Wirkstoff, Applikationsweg und Therapiedauer richtet sich nach der objektiv gesicherten Organmanifestation (Befall eines Organs). Kombinationen mehrerer Antibiotika und eine generelle Verlängerung über die empfohlenen Zeiträume hinaus sind nicht indiziert. [LL1, LL2, LL3]
- Neuroborreliose (Befall des Nervensystems durch Borrelien): Doxycyclin p. o. oder alternativ Ceftriaxon, Cefotaxim beziehungsweise Penicillin G i. v.; frühe Neuroborreliose 14 Tage, späte Neuroborreliose 14 bis 21 Tage. Doxycyclin und die genannten β-Lactam-Antibiotika sind bei früher Neuroborreliose klinisch gleich wirksam. [LL2]
- Lyme-Karditis (Herzentzündung durch Borrelien): bei milder Verlaufsform orale Therapie, bei schwerer Verlaufsform sofortige stationäre Aufnahme mit kontinuierlicher EKG-Überwachung und initial Ceftriaxon i. v.; Gesamtdauer 14 bis 21 Tage. [LL3, LL4]
- Lyme-Arthritis (Gelenkentzündung durch Borrelien): initial 28 Tage orale Therapie. Das weitere Vorgehen bei persistierender Synovitis (anhaltender Entzündung der Gelenkinnenhaut) richtet sich nach dem objektiven klinischen Ansprechen. [LL3]
- Asymptomatische Seropositivität (Antikörpernachweis ohne Beschwerden):
- Beschwerdefreie Personen werden unabhängig vom serologischen Befund nicht antibiotisch behandelt. Dies gilt auch in der Schwangerschaft.
- Ein isolierter, persistierender oder ansteigender IgM-Nachweis ohne passende objektive Manifestation ist keine Therapieindikation. IgM- und IgG-Antikörper können nach asymptomatischer Infektion oder erfolgreicher Behandlung über Jahre nachweisbar bleiben. Die Serologie ist daher weder Akuitätsparameter noch Therapiekontrolle. [LL2]
- Persistierende Beschwerden nach leitliniengerechter Therapie:
- Bei unspezifischen Beschwerden ohne objektiven Hinweis auf Reinfektion (erneute Ansteckung) oder fortbestehende Organmanifestation soll keine weitere Antibiotikatherapie erfolgen. Erforderlich sind symptomorientierte Differenzialdiagnostik und Behandlung. [5, LL2, LL3]
- Eine erneute Antibiotikatherapie kommt nur bei objektivierbarer Krankheitsaktivität oder gesichertem Therapieversagen (unzureichender Wirkung der Behandlung) nach erneuter differenzialdiagnostischer Prüfung in Betracht.
Wirkstoffe (Hauptindikation)
| Wirkstoff | Besonderheiten |
|---|---|
| Solitäres Erythema migrans | |
| Doxycyclin | Mittel der ersten Wahl; in der Schwangerschaft nicht anwenden; bei kutaner Lyme-Borreliose erst nach Abschluss der Zahnschmelzbildung ab dem 9. Lebensjahr |
| Amoxicillin | Mittel der ersten Wahl; bevorzugt in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern unter 9 Jahren |
| Cefuroximaxetil | Alternative zu Doxycyclin oder Amoxicillin |
| Azithromycin | Alternative bei Kontraindikation oder Unverträglichkeit der bevorzugten Substanzen; geringere Evidenzbasis |
| Multiple Erythemata migrantia (mehrere Wanderröten), Erythema migrans mit Allgemeinsymptomen oder Borrelien-Lymphozytom (blaurote Hautschwellung durch Borrelien) | |
| Doxycyclin | Bei multiplen Erythemen oder Borrelien-Lymphozytom 21 Tage |
| Amoxicillin | Bei multiplen Erythemen oder Borrelien-Lymphozytom 21 Tage |
| Cefuroximaxetil | Bei multiplen Erythemen oder Borrelien-Lymphozytom 21 Tage |
| Azithromycin | Alternative bei Kontraindikation oder Unverträglichkeit der bevorzugten Substanzen |
| Acrodermatitis chronica atrophicans (chronische Hautentzündung mit Verdünnung der Haut) ohne neurologische Manifestation | |
| Doxycyclin | Mittel der ersten Wahl |
| Amoxicillin | Alternative, insbesondere bei Kontraindikation gegen Doxycyclin |
| Frühe Neuroborreliose | |
| Doxycyclin | Orale Therapie klinisch gleich wirksam wie die untersuchten i. v. β-Lactam-Antibiotika; die S3-Leitlinie führt 200 bis 300 mg täglich auf, für einen Vorteil von mehr als 200 mg täglich fehlen jedoch Studiendaten |
| Ceftriaxon | Alternative bei erforderlicher parenteraler Therapie |
| Cefotaxim | Alternative bei erforderlicher parenteraler Therapie |
| Penicillin G | Alternative bei erforderlicher parenteraler Therapie |
| Späte Neuroborreliose | |
| Doxycyclin | Alternative zu den parenteralen β-Lactam-Antibiotika; Auswahl nach Manifestation, Schweregrad und individuellen Faktoren |
| Ceftriaxon | Parenterale Therapieoption |
| Cefotaxim | Parenterale Therapieoption |
| Penicillin G | Parenterale Therapieoption |
| Acrodermatitis chronica atrophicans mit neurologischer Manifestation | |
| Ceftriaxon, Cefotaxim oder Penicillin G | Interdisziplinäre Festlegung nach kutaner und neurologischer Manifestation; Doxycyclin kann abhängig vom klinischen Bild eine orale Alternative sein |
| Lyme-Karditis | |
| Doxycyclin | Bei milder Karditis, insbesondere AV-Block I. Grades (Störung der Erregungsleitung zwischen Herzvorhöfen und Herzkammern) mit PR-Intervall unter 300 ms |
| Amoxicillin | Orale Alternative bei milder Karditis |
| Cefuroximaxetil | Orale Alternative bei milder Karditis |
| Ceftriaxon | Bei symptomatischer oder schwerer Karditis, PR-Intervall ab 300 ms, AV-Block II. oder III. Grades, Myoperikarditis (Entzündung von Herzmuskel und Herzbeutel) oder anderer relevanter Arrhythmie (Herzrhythmusstörung) |
| Lyme-Arthritis | |
| Doxycyclin | Orale Initialtherapie |
| Amoxicillin | Orale Initialtherapie; bevorzugte Alternative in der Schwangerschaft |
| Cefuroximaxetil | Orale Initialtherapie |
| Ceftriaxon | Bei fehlendem oder minimalem Ansprechen auf die erste 28-tägige orale Therapie; nicht als regelhafte Initialtherapie |
- Wirkweise: Doxycyclin und Makrolide wirken bakteriostatisch (das Wachstum von Bakterien hemmend); Penicilline und Cephalosporine wirken durch Hemmung der bakteriellen Zellwandsynthese bakterizid (Bakterien abtötend).
- Indikationen (Anwendungsgebiete): Antibiotikatherapie nur bei klinisch diagnostiziertem Erythema migrans oder hinreichend gesicherter kutaner, neurologischer, kardialer oder artikulärer Organmanifestation.
- Kontraindikationen: Doxycyclin gemäß deutscher Leitlinie nicht in der Schwangerschaft; bei kutaner Lyme-Borreliose unter 9 Jahren vermeiden. Bei Neuroborreliose kann Doxycyclin nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung auch bei Kindern unter 8 Jahren eingesetzt werden. β-Lactam-Antibiotika bei entsprechender schwerer Allergie nicht anwenden.
- Nebenwirkungen: Doxycyclin kann gastrointestinale Beschwerden (Magen-Darm-Beschwerden), Ösophagitis (Speiseröhrenentzündung) und phototoxische Reaktionen (durch Licht ausgelöste Hautreaktionen) verursachen; β-Lactam-Antibiotika können allergische Reaktionen, Diarrhoe (Durchfall) und Clostridioides-difficile-Infektionen (Infektionen durch ein Darmbakterium) auslösen; Ceftriaxon kann biliären Sludge (eingedickten Gallenschlamm) beziehungsweise Pseudolithiasis (scheinbare Gallensteinbildung) verursachen; Makrolide können die QT-Zeit verlängern.
Besondere Patientengruppen
- Schwangerschaft und Stillzeit: Bei kutaner Lyme-Borreliose ist Amoxicillin p. o. Mittel der Wahl. Alternativen sind Penicillin G i. v. oder Ceftriaxon i. v.; bei nachgewiesener Penicillinallergie kommen unter strenger Indikationsstellung Cefuroximaxetil p. o., Ceftriaxon i. v., Cefotaxim i. v. oder Azithromycin p. o. infrage. Eine asymptomatische Seropositivität allein ist keine Behandlungsindikation. [LL1]
- Kinder mit kutaner Lyme-Borreliose: Unter 9 Jahren Amoxicillin 50 mg/kg Körpergewicht täglich in drei Einzeldosen; Alternativen sind Cefuroximaxetil 30 bis 50 mg/kg Körpergewicht täglich in zwei Einzeldosen, Azithromycin 5 bis 10 mg/kg Körpergewicht täglich oder Clarithromycin 15 mg/kg Körpergewicht täglich in zwei Einzeldosen. Ab dem 9. Lebensjahr kann Doxycyclin 4 mg/kg Körpergewicht täglich, maximal 200 mg täglich, eingesetzt werden. [LL1]
- Kinder mit Neuroborreliose: Doxycyclin 4 mg/kg Körpergewicht täglich, maximal 200 mg täglich, Ceftriaxon 50 mg/kg Körpergewicht täglich, Cefotaxim 100 mg/kg Körpergewicht täglich oder Penicillin G 200.000 bis 500.000 IE/kg Körpergewicht täglich. Die Altersbegrenzung für Doxycyclin unter 8 Jahren entfällt bei Neuroborreliose; bei erforderlichem i. v. Therapiebeginn kann nach Stabilisierung auf Doxycyclin p. o. umgestellt werden. [LL2]
- Kinder mit Lyme-Karditis: Bei milder Karditis Doxycyclin 4,4 mg/kg Körpergewicht täglich in zwei Einzeldosen, Amoxicillin 50 mg/kg Körpergewicht täglich in drei Einzeldosen oder Cefuroximaxetil 30 mg/kg Körpergewicht täglich in zwei Einzeldosen; jeweilige Tageshöchstdosis wie bei Erwachsenen. Bei schwerer Karditis Ceftriaxon 50 bis 75 mg/kg Körpergewicht i. v. einmal täglich, maximal 2 g täglich. Gesamtdauer 14 bis 21 Tage. [LL3]
- Kinder mit Lyme-Arthritis: Amoxicillin 50 mg/kg Körpergewicht täglich in drei Einzeldosen oder Cefuroximaxetil 30 mg/kg Körpergewicht täglich in zwei Einzeldosen für 28 Tage; Doxycyclin 4,4 mg/kg Körpergewicht täglich in zwei Einzeldosen, maximal 100 mg je Einzeldosis, kann bei geeigneter Alters- und Nutzen-Risiko-Konstellation eingesetzt werden. [LL3]
Beachte
- Doxycyclin-Einnahme: Mit reichlich Wasser in aufrechter Körperposition einnehmen. Zu Calcium, Magnesium, Eisen, Aluminium, Zink, Antazida, medizinischer Aktivkohle und Colestyramin einen Abstand von 2 bis 3 Stunden einhalten, da die Resorption (Aufnahme in den Körper) vermindert werden kann. Intensive UV-Exposition (starke Sonnen- oder UV-Bestrahlung) vermeiden.
- Jarisch-Herxheimer-Reaktion (vorübergehende Entzündungsreaktion auf absterbende Erreger): Innerhalb der ersten 24 Stunden nach Therapiebeginn können Fieber, Krankheitsgefühl und ein vorübergehendes Aufflammen der Hautveränderungen auftreten. Das Antibiotikum wird in der Regel fortgeführt; symptomatisch können nichtsteroidale Antirheumatika eingesetzt werden. Eine routinemäßige Corticosteroidtherapie ist nicht erforderlich. [LL1]
- Neuroborreliose: Der Therapieerfolg wird klinisch beurteilt. Antikörpertiter und intrathekaler Antikörperindex sind keine geeigneten Parameter der Therapiekontrolle. Eine zusätzliche Steroidgabe bei Fazialisparese (Lähmung des Gesichtsnervs) im Rahmen einer wahrscheinlichen oder gesicherten Neuroborreliose wird nicht empfohlen. [LL2]
- Lyme-Karditis: Bei PR-Intervall ab 300 ms, höhergradigem AV-Block, Myoperikarditis, relevanter Arrhythmie, Synkope (kurzzeitige Ohnmacht) oder Herzinsuffizienz (Herzschwäche) stationäre Aufnahme und kontinuierliche EKG-Überwachung. Bei symptomatischer Bradykardie (zu langsamem Herzschlag) ist eine temporäre Schrittmachertherapie zu bevorzugen; eine permanente Schrittmacherimplantation ist wegen der meist reversiblen Leitungsstörung nur ausnahmsweise erforderlich. [LL3, LL4]
- Persistierende Lyme-Arthritis: Bei milder Restschwellung nach der ersten oralen Therapie sind klinische Beobachtung oder einmalig eine zweite orale Therapie bis zu 28 Tagen vertretbar. Bei fehlendem oder minimalem Ansprechen wird Ceftriaxon i. v. für 14 bis 28 Tage bevorzugt. Nach einer oralen und einer i. v. Therapie ist bei fortbestehender Synovitis eine rheumatologische Behandlung mit nichtsteroidalen Antirheumatika, gegebenenfalls intraartikulären Corticosteroiden, krankheitsmodifizierenden Antirheumatika, Biologika oder Synovektomie zu erwägen; eine Antibiotikatherapie über insgesamt acht Wochen hinaus bringt dann keinen Zusatznutzen. [LL3]
- Fieber trotz Therapie: Bei hochgradigem Fieber oder charakteristischen Blutbildveränderungen ist abhängig von der Exposition eine Koinfektion (gleichzeitige Infektion mit einem weiteren Erreger), insbesondere mit Anaplasma phagocytophilum oder Babesia microti, differenzialdiagnostisch zu prüfen. [LL3]
Supplemente
Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für das Immunsystem sollten die folgenden Mikronährstoffe (Vitalstoffe) enthalten:
- Vitamine (A, C, E, D3, B1, B2, Niacin (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5), B6, B12, Folsäure, Biotin)
- Spurenelemente (Chrom, Eisen, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink)
- Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren: Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA))
- Sekundäre Pflanzenstoffe (Beta-Carotin, Flavonoide (Citrusfrüchte), Lycopin (Tomaten), Proanthocyanidine (Cranberrys), Polyphenole)
- Weitere Vitalstoffe (probiotische Kulturen: Laktobazillen, Bifidobakterien)
Weitere Mikronährstoffe siehe unter „Therapie mit Mikronährstoffen“.
Bei Vorliegen einer Insomnie infolge einer Borreliose s. u. Insomnie/Pharmakotherapie/Supplemente.
Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.
Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.
Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.
Abkürzungsverzeichnis
- AV – atrioventrikulär
- DHA – Docosahexaensäure
- EKG – Elektrokardiogramm
- EPA – Eicosapentaensäure
- ESC – European Society of Cardiology
- g – Gramm
- ggf. – gegebenenfalls
- IgG – Immunglobulin G
- IgM – Immunglobulin M
- i. v. – intravenös
- IE – Internationale Einheiten
- kg – Kilogramm
- LL – Leitlinie
- mg – Milligramm
- ms – Millisekunden
- p. o. – peroral
- PR – Überleitungszeit zwischen der Erregung der Herzvorhöfe und der Herzkammern
- QT – Zeitraum der elektrischen Erregung der Herzkammern
- s. u. – siehe unten
- UV – ultraviolett
- z. B. – zum Beispiel
Literatur
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- Berende A, ter Hofstede HJM, Vos FJ et al.: Randomized Trial of Longer-Term Therapy for Symptoms Attributed to Lyme Disease. N Engl J Med 2016; 374: 1209 bis 1220. doi: 10.1056/NEJMoa1505425
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- Yeung C, Baranchuk A: Diagnosis and Treatment of Lyme Carditis: JACC Review Topic of the Week. J Am Coll Cardiol 2019; 73: 717 bis 726. doi: 10.1016/j.jacc.2018.11.035
- Strle F, Strle K, Marques A et al.: Lyme borreliosis. Nat Rev Dis Primers 2026; 12: 15. doi: 10.1038/s41572-026-00691-0
Leitlinien
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- S3-Leitlinie: Neuroborreliose. (AWMF-Registernummer: 030-071), Version 6.0, April 2024. Langfassung [LL2]
- Clinical Practice Guidelines by the Infectious Diseases Society of America, American Academy of Neurology, and American College of Rheumatology: 2020 Guidelines for the Prevention, Diagnosis and Treatment of Lyme Disease. Clin Infect Dis 2021; 72: e1 bis e48. doi: 10.1093/cid/ciaa1215 [LL3]
- 2025 ESC Guidelines for the management of myocarditis and pericarditis. Eur Heart J 2025. doi: 10.1093/eurheartj/ehaf192 [LL4]