Nävus – Folgeerkrankungen

Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen bzw. Komplikationen, die durch klinisch relevante Nävusgruppen (Gruppen von Muttermalen) mitbedingt sein können:

Vorbemerkung: Nävi (Muttermale) sind keine einheitliche Krankheitsgruppe, sondern umfassen melanozytäre Nävi (pigmentzellhaltige Muttermale), kongenitale melanozytäre Nävi (angeborene pigmentzellhaltige Muttermale), epidermale/adnexale Hamartome (gutartige Fehlbildungen der Oberhaut/Hautanhangsgebilde) sowie historisch als Nävi bezeichnete vaskuläre Malformationen (Gefäßfehlbildungen). Deshalb werden nachfolgend nur solche Komplikationen aufgeführt, für die eine plausible und belegte Risiko-, Ursprungs- oder Syndrombeziehung besteht. Bloße Differentialdiagnosen (Abgrenzungsdiagnosen), rein kosmetische Befunde und epidemiologische Assoziationen (statistische Zusammenhänge in Bevölkerungsstudien) ohne gesicherte Komplikationskausalität (ursächlicher Zusammenhang mit Komplikationen) werden nicht als Folgeerkrankungen geführt.

Augen und Augenanhangsgebilde (H00-H59)

  • Glaukom (grüner Star) – bei Naevus Ota/okulodermaler Melanozytose (blaugrauer Pigmentstörung an Haut und Auge) relevante okuläre (das Auge betreffende) Komplikation; pathophysiologisch (krankheitsmechanistisch) vor allem durch okuläre Melanozytose mit Beteiligung von Kammerwinkel (Abflussbereich des Augenwassers), Uvea (mittlere Augenhaut) oder episkleralem Gefäßsystem (oberflächlichem Gefäßsystem der Lederhaut) erklärbar [6].
  • Glaukom und Visusminderung (Sehminderung) bis Visusverlust (Sehverlust) – bei Sturge-Weber-Syndrom (angeborenem neurokutanem Gefäßfehlbildungssyndrom) im Zusammenhang mit fazialer (das Gesicht betreffender) kapillärer Malformation (Fehlbildung kleiner Blutgefäße), okulärer Gefäßbeteiligung und choroidaler Gefäßmalformation (Gefäßfehlbildung der Aderhaut) möglich; dies betrifft die syndromale (im Rahmen eines Krankheitsbildes auftretende) vaskuläre Mosaikkonstellation (mosaikartig verteilte Gefäßfehlbildung), nicht einen isolierten gewöhnlichen Nävus [10].

Angeborene Fehlbildungen, Deformitäten und Chromosomenanomalien (Q00-Q99)

  • Extrakutane Fehlbildungs- und Mosaikkonstellationen (Fehlbildungs- und Mosaikbefunde außerhalb der Haut) – bei epidermalen Nävus-Syndromen, Becker-Nävus-Syndrom, Schimmelpenning-Syndrom, Proteus-Syndrom oder vaskulären Malformationssyndromen möglich; dies ist als syndromale Assoziation zu bewerten und nicht als direkte Folge eines isolierten Hautnävus (Hautmuttermals) [8-10].
  • Faziale, okuläre und leptomeningeale Beteiligung (Beteiligung der weichen Hirnhäute) – bei Sturge-Weber-Syndrom als syndromale Konstellation aus fazialer kapillärer Malformation, leptomeningealer Gefäßmalformation (Gefäßfehlbildung der weichen Hirnhäute) und okulärer Beteiligung möglich [10].

Haut und Unterhaut (L00-L99)

  • Bakterielle Sekundärinfektion (zusätzliche bakterielle Infektion) – vor allem beim Komedonennävus (Mitesser-Muttermal) durch chronische follikuläre Okklusion (dauerhaften Verschluss von Haarfollikeln), Zystenbildung (Bildung flüssigkeits- oder hornmaterialgefüllter Hohlräume) und entzündliche Exazerbationen (entzündliche Verschlechterungsschübe) möglich [7].
  • Chronische Entzündung (dauerhafte Entzündung), Zysten (Hohlräume), Abszesse (Eiteransammlungen), Fisteln (krankhafte Verbindungsgänge) und Narbenbildung (Bildung von Narben) – typische lokale Komplikationen entzündlicher Komedonennävi; besonders relevant bei ausgedehnter, intertriginöser (in Hautfalten gelegener) oder rezidivierend suppurierender (wiederholt eiternder) Ausprägung [7].
  • Erosionen (oberflächliche Hautdefekte), Ulzerationen (Geschwüre) und Blutungen – bei großen kongenitalen melanozytären Nävi als lokale Komplikationen beziehungsweise Warnzeichen einer proliferativen (wuchernden) oder malignitätsverdächtigen (krebsverdächtigen) Veränderung relevant; eine histologische Abklärung (feingewebliche Untersuchung) ist insbesondere bei Schmerz, Ulzeration, Blutung, exzessiver Induration (ausgeprägter Verhärtung) oder Wachstum außerhalb der erwartbaren Körperproportion angezeigt [3-4].
  • Pyogene Granulome (leicht blutende Gefäßknötchen) und Blutungen – bei Naevus flammeus (Feuermal)/kapillären Malformationen möglich, insbesondere bei kutaner (die Haut betreffender) oder mukosaler Beteiligung (Schleimhautbeteiligung); klinisch relevant durch spontane oder traumatisch getriggerte (durch Verletzung ausgelöste) Blutung [10].
  • Kutane Verdickung, knotige Oberflächenveränderung und lokale Gewebehypertrophie (Gewebevergrößerung) – bei persistierenden (bestehen bleibenden) kapillären Malformationen, insbesondere fazialen Naevi flammei (Feuermalen), möglich; bei Weichteil- oder Knochenüberwuchs (Überwuchs von Weichteilen oder Knochen) ist eine syndromale vaskuläre Malformationskonstellation abzugrenzen [10].

Muskel-Skelett-System und Bindegewebe (M00-M99)

  • Extremitätenüberwuchs (Überwuchs von Armen oder Beinen), Skelettasymmetrie (Ungleichmäßigkeit des Knochenbaus) und Skoliose (seitliche Wirbelsäulenverkrümmung) – bei epidermalem Nävus-Syndrom, Becker-Nävus-Syndrom, Proteus-Syndrom oder vaskulärem Malformationssyndrom möglich; dies stellt eine syndromale Entwicklungsanomalie (Entwicklungsabweichung) dar und keine direkte Folge eines isolierten gewöhnlichen Nävus [8-10].
  • Muskel- oder Brusthypoplasie (Unterentwicklung von Muskel oder Brust) – bei Becker-Nävus-Syndrom als ipsilaterale (gleichseitige) muskuläre (die Muskulatur betreffende) beziehungsweise mammäre (die Brust betreffende) Entwicklungsanomalie beschrieben; klinisch relevant insbesondere bei asymmetrischer Brustentwicklung, Pektoralisbeteiligung (Beteiligung des großen Brustmuskels) oder begleitender Skelettanomalie (Knochenfehlbildung) [9].

Neubildungen – Tumorerkrankungen (C00-D48)

  • Malignes Melanom (schwarzer Hautkrebs) – bei hoher Zahl gewöhnlicher melanozytärer Nävi, atypischen/dysplastischen Nävi (auffälligen/fehlgebildeten Muttermalen) und großen/giant kongenitalen melanozytären Nävi erhöhtes Risiko; dabei ist die Formulierung als Risiko- beziehungsweise Ursprungsbeziehung entscheidend, da die Mehrzahl der Melanome de novo (neu entstanden) entsteht und nicht aus einem vorbestehenden Nävus hervorgeht [1-4, LL1-2].
  • Nävusassoziiertes Melanom (mit einem Muttermal verbundenes Melanom) – histopathologisch (feingeweblich) nachweisbare Entstehung in Assoziation mit einem vorbestehenden Nävus; metaanalytisch (in einer zusammenfassenden Studienanalyse) waren etwa 29,1 % der Melanome nävusassoziiert, während etwa 70,9 % de novo entstanden [2].
  • Melanom bei großem/giant kongenitalem melanozytärem Nävus – größenabhängiges Risiko, besonders bei großen/giant Läsionen (Hautveränderungen), multiplen Satellitennävi (kleinen Begleitmuttermalen), axialer/paravertebraler Lokalisation (stammnaher/neben der Wirbelsäule gelegener Lokalisation) und neurokutaner Melanozytose (Pigmentzellvermehrung in Haut und Nervensystem); eine operative Entfernung senkt das theoretische Risiko nicht zuverlässig auf null, da kutane Restnävuszellen (verbliebene Muttermalzellen der Haut) und zentrale melanocytäre Beteiligung (Beteiligung von Pigmentzellen im Zentralnervensystem) verbleiben können [3-4].
  • Zentralnervöses Melanom (Melanom im zentralen Nervensystem) – seltene, aber prognostisch relevante Komplikation bei kongenitalen melanozytären Nävi mit neurokutaner Melanozytose; Entfernung des kutanen Nävus verhindert dieses Risiko nicht sicher [3-4].
  • Trichoblastom (gutartiger Haarfollikeltumor) – häufige sekundäre benigne Neoplasie (gutartige Neubildung) im Naevus sebaceus (Talgdrüsennävus); gehört zu den wichtigsten sekundären Tumoren dieser Nävusgruppe [5].
  • Syringocystadenoma papilliferum (gutartiger Schweißdrüsentumor) – typische sekundäre benigne adnexale Neoplasie (Neubildung der Hautanhangsgebilde) im Naevus sebaceus; metaanalytisch häufiger als maligne sekundäre Tumoren [5].
  • Basalzellkarzinom (Basaliom/weißer Hautkrebs) – seltene, aber relevante maligne Neoplasie (bösartige Neubildung) im Naevus sebaceus; metaanalytisch lag die Rate des Basalzellkarzinoms bei etwa 1,7 % [5].
  • Talgdrüsenkarzinom (bösartiger Talgdrüsentumor) und andere seltene maligne adnexale/epitheliale Tumoren (Tumoren der Hautanhangsgebilde/Oberhaut) – seltene sekundäre Neoplasien im Naevus sebaceus, besonders bei rasch wachsender, ulzerierter (geschwüriger) oder neu knotiger Veränderung klinisch zu berücksichtigen [5].
  • Uveales Melanom (Melanom der mittleren Augenhaut) – bei Naevus Ota/okulodermaler Melanozytose erhöhtes Risiko; relevant ist vor allem die okuläre beziehungsweise okulodermale Beteiligung, nicht eine rein kutane Hyperpigmentierung (Überpigmentierung) ohne Augenbeteiligung [6].

Psyche – Nervensystem (F00-F99; G00-G99)

  • Neurokutane Melanozytose – bei großen, giant oder multiplen kongenitalen melanozytären Nävi relevante neurokutane Komplikationskonstellation mit melanocytärer Beteiligung des Zentralnervensystems (Gehirn und Rückenmark); klinisch relevant wegen Krampfanfällen, Entwicklungsverzögerung, Hydrocephalus (Wasserkopf), Syringomyelie (Hohlraumbildung im Rückenmark) und erhöhtem Melanomrisiko [3-4].
  • Epileptische Anfälle (Krampfanfälle), fokal-neurologische Defizite (umschriebene Ausfälle des Nervensystems), Entwicklungsverzögerung und kognitive Beeinträchtigung (Beeinträchtigung von Denken und Lernen) – bei Sturge-Weber-Syndrom, epidermalen Nävus-Syndromen und neurokutaner Melanozytose möglich; nicht als Folge eines isolierten gewöhnlichen Nävus zu interpretieren [3-4, 8, 10].
  • Schlaganfallähnliche Episoden, Hemiparese (Halbseitenlähmung), Kopfschmerzen und Gesichtsfeldausfälle (Ausfälle im Sehfeld) – bei Sturge-Weber-Syndrom als Folge leptomeningealer Gefäßmalformationen möglich [10].
  • Psychosoziale Belastung (seelisch-soziale Belastung), Stigmatisierung (soziale Abwertung), Angst, depressive Symptomatik (depressive Beschwerden) und Einschränkung der Lebensqualität – insbesondere bei großen, sichtbaren, fazialen oder entstellenden kongenitalen melanozytären Nävi, ausgeprägten vaskulären Malformationen oder syndromalen Nävuskonstellationen relevant [3-4, 10].

Prognosefaktoren

  • Hohe Gesamtzahl gewöhnlicher melanozytärer Nävi – starker phänotypischer Risikofaktor (sichtbares körperliches Risikomerkmal) für kutanes Melanom (Hautmelanom); metaanalytisch steigt das Risiko mit der Nävuszahl deutlich an [1, LL1-2].
  • Atypische/dysplastische Nävi – Risikomarker für Melanom; der einzelne dysplastische Nävus ist jedoch nicht regelhaft eine obligate Präkanzerose (Krebsvorstufe) [1-2, LL1-2].
  • Großer/giant kongenitaler melanozytärer Nävus – höheres Risiko für Melanom, neurokutane Melanozytose und psychosoziale Belastung als kleine oder mittelgroße kongenitale melanozytäre Nävi [3-4].
  • Multiple kongenitale melanozytäre Nävi und Satellitennävi – Risikofaktoren für neurokutane Melanozytose und damit verbundene neurologische Komplikationen [3-4].
  • Axiale/paravertebrale Lokalisation großer kongenitaler melanozytärer Nävi – ungünstiger Risikokontext für neurokutane Melanozytose [3-4].
  • Neu auftretender Knoten, Ulzeration, Blutung, Schmerz, exzessive Induration oder rasche Größenzunahme – Warnzeichen innerhalb eines kongenitalen melanozytären Nävus oder Naevus sebaceus mit Indikation (Anlass) zur histologischen Abklärung [3-5].
  • Adoleszenz (Jugendalter) und Erwachsenenalter beim Naevus sebaceus – relevanter Risikokontext für sekundäre Neoplasien, da sekundäre Tumoren vor allem im späteren Verlauf auftreten und maligne Tumoren insgesamt selten bleiben [5].
  • Naevus Ota mit okulärer/okulodermaler Beteiligung – Risikokonstellation für Glaukom und uveales Melanom; regelmäßige ophthalmologische Kontrolle (augenärztliche Kontrolle) erforderlich [6].
  • Fazialer Naevus flammeus im Risikobereich, insbesondere Stirn/Oberlid – Risikokonstellation für Sturge-Weber-Syndrom mit neurologischer und okulärer Beteiligung [10].
  • Syndromale Verteilung nach Blaschko-Linien (entwicklungsgeschichtlich bedingte Linien der Haut), ausgedehnte epidermale/adnexale Nävi oder multiple Nävusformen – Hinweis auf epidermales Nävus-Syndrom beziehungsweise Mosaikerkrankung (krankhafte Veränderung nur eines Teils der Körperzellen) mit möglicher zentralnervöser, okulärer, skelettaler oder vaskulärer Beteiligung [8-10].
  • Positive Familienanamnese (familiäre Krankheitsvorgeschichte) für Melanom, heller Hauttyp, starke ultraviolette Exposition (UV-Belastung) und Sonnenbrände – zusätzliche Melanomrisikofaktoren, die das Risiko bei hoher Nävuslast (Gesamtzahl der Muttermale) weiter erhöhen können [1, LL1-2].
  • Hohe Zahl kutaner Nävi und internes Krebsrisiko (Risiko für Krebserkrankungen innerer Organe) – in zwei großen prospektiven Kohorten (vorausschauend beobachteten Personengruppen) von US-Frauen war eine höhere Nävuszahl dosisabhängig (mengenabhängig) mit einem moderat erhöhten Risiko für interne Krebserkrankungen assoziiert; dies ist als epidemiologischer Risikomarker beziehungsweise mögliche Telomerbiologie-Assoziation (Zusammenhang mit den Chromosomenenden) zu bewerten, nicht als gesicherte direkte Folgeerkrankung durch Nävi. Genetisch informierte Analysen (genetisch gestützte Untersuchungen) stützen eine kausale Beziehung (ursächlichen Zusammenhang) zwischen höherer Nävuszahl und internen Krebserkrankungen bislang nicht ausreichend [11-12].

Literatur

  1. Gandini S, Sera F, Cattaruzza MS et al.: Meta-analysis of risk factors for cutaneous melanoma: I. Common and atypical naevi. Eur J Cancer. 2005;41(1):28-44. https://doi.org/10.1016/j.ejca.2004.10.015
  2. Pampena R, Kyrgidis A, Lallas A et al.: A meta-analysis of nevus-associated melanoma: Prevalence and practical implications. J Am Acad Dermatol. 2017;77(5):938-945.e4. https://doi.org/10.1016/j.jaad.2017.06.149
  3. Mologousis MA, Tsai SYC, Tissera KA et al.: Updates in the Management of Congenital Melanocytic Nevi. Children (Basel). 2024;11(1):62. https://doi.org/10.3390/children11010062
  4. Tan S, Hu H, Xin X, Wu D: A clinical and biologic review of congenital melanocytic nevi. J Dermatol. 2024;51(1):12-22. https://doi.org/10.1111/1346-8138.17025
  5. Pang S, Cevik J, Sreedharan S, Wilks DJ: Rate of Benign and Malignant Secondary Tumors Associated With Nevus Sebaceous: A Systematic Review and Meta-Analysis. Ann Plast Surg. 2024;92(6):711-719. https://doi.org/10.1097/SAP.0000000000003879
  6. Abdolrahimzadeh S, Pugi DM, Manni P et al.: An update on ophthalmological perspectives in oculodermal melanocytosis (Nevus of Ota). Graefes Arch Clin Exp Ophthalmol. 2023;261:291-301. https://doi.org/10.1007/s00417-022-05743-1
  7. Tchernev G, Ananiev J, Semkova K et al.: Nevus Comedonicus: An Updated Review. Dermatol Ther (Heidelb). 2013;3(1):33-40. https://doi.org/10.1007/s13555-013-0027-9
  8. Nicholson CL, Daveluy S: Epidermal Nevus Syndromes. StatPearls. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing. Updated 2023. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK559003/
  9. Danarti R, König A, Salhi A et al.: Becker's nevus syndrome revisited. J Am Acad Dermatol. 2004;51(6):965-969. https://doi.org/10.1016/j.jaad.2004.06.036
  10. El Hachem M, Diociaiuti A, Galeotti A et al.: Multidisciplinary, multicenter consensus for the care of patients affected with Sturge-Weber syndrome. Orphanet J Rare Dis. 2025;20:28. https://doi.org/10.1186/s13023-024-03527-w
  11. Li X, Wu W, Giovannucci E et al.: Cutaneous nevi and internal cancer risk: Results from two large prospective cohorts of US women. Int J Cancer. 2020;147(1):14-20. https://doi.org/10.1002/ijc.32703
  12. Dusingize JC, Olsen CM, Pandeya N et al.: Genetically determined cutaneous nevi and risk of cancer. Int J Cancer. 2022;150(6):961-968. https://doi.org/10.1002/ijc.33874

Leitlinien

  1. Amaral T, Ottaviano M, Arance A et al.: Cutaneous melanoma: ESMO Clinical Practice Guideline for diagnosis, treatment and follow-up. Ann Oncol. 2025;36(1):10-30. https://doi.org/10.1016/j.annonc.2024.11.006
  2. Garbe C, Amaral T, Peris K et al.: European consensus-based interdisciplinary guideline for melanoma. Part 1: Diagnostics - Update 2024. Eur J Cancer. 2025;215:115152. https://doi.org/10.1016/j.ejca.2024.115152