Zur Prävention der Gingivitis muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden.
Modifizierbare, das heißt beeinflussbare Risikofaktoren
- Nicht regelmäßig entfernter Zahnbelag (professionelle Zahnreinigung)
- Stress
- Rauchen
- Alkoholkonsum
Behandelbare Erkrankungen
- Infektion mit Bakterien wie β-hämolysierenden Streptokokken (Streptokokkeninfektionen)
- Viren wie Herpes-Viren, Epstein-Barr-Virus (Auslöser des Pfeifferschen Drüsenfiebers) oder das Zytomegalie-Virus
- Pilzinfektionen, vor allem mit Candida albicans
- Vitamnin C-Mangel
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Leukämie (Blutkrebs)
Soweit möglich Medikamente meiden beziehungsweise reduzieren
- Kalziumantagonisten – Medikamente, die bei Hypertonie (Bluthochdruck) eingesetzt werden wie Amlodipin oder Nifedipin
- Hydantoine – Medikamente, die früher bei Epilepsie eingesetzt wurden; heute wird nur noch Phenytoin aus dieser Gruppe verwendet
- Immunsuppressiva – Medikamente wie Cyclosporin A, die zur Unterdrückung des körpereigenen Immunsystems eingesetzt werden
- Anabolika – häufig als Doping-Mittel genutzte Medikamente, die den Muskelaufbau fördern












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