Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Zahnärztliche Therapie
Periimplantitis

Konventionelle nicht-operative Therapieverfahren

  • Periimplantitis-Prophylaxe:
    • Versiegelung von Implantat-Innenräumen – Reduktion von bakteriell besiedelbaren Hohlräumen zwischen Implantat und Abutment (Implantataufbau)
    • Grundsätzlich parodontale Sanierung ("Heilung von Erkrankungen des Zahnhalteapparats/Parodont) vor Implantation
    • Risikoorientiertes Screening
  • Beseitigung pathogener Keimflora als primärer Krankheitsursache für periimplantäre Entzündungen:
    • Systemische Phase
      • Abklärung von Allgemeinerkrankungen
    • Hygienephase
      • Optimierung der Mundhygiene
      • Reinigung der Suprakonstruktion
      • Parodontale Vorbehandlung des Restzahnbestands
      • ggf. mikrobiologische Keimbestimmung
    • Korrektive Phase
      • Nichtchirurgische Vorbehandlung
        • Implantatreinigung
          • mechanische Reinigung
            • Glättung und Politur – Küretten und Bürsten aus Kunststoff, Teflon oder Titan
            • Ultraschall – nur mit speziellen Arbeitsenden; nicht bei verbliebener Osseointegration unter 50 %
            • Pulverstrahlgerät – mit Glycin und Natriumbicarbonat senkrecht zur Implantatachse, sonst Gefahr einer Emphysembildung im Gewebe. Mit Natriumbicarbonat wird die Biokompatibilität (Körperverträglichkeit) der Titanoberfläche wiederhergestellt.
              Beachte: Kombinationstherapien und alleinige Er:YAG-Laser-Anwendung schneiden im Vergleich mit Pulverstrahl Verfahren deutlich besser ab.
        • Dekontamination (Beseitigung einer stattgefundenen oder möglichen Verunreinigung eines Objekts) frei liegender Implantatoberflächen z. B. durch Zitronensäure 20 %  für 30 bis 60 sec, danach NaCl-Spülung
        • Dekontamination durch Lasersysteme mit Wellenlängen, die nur minimal von Titan absorbiert werden (Cave: Erwärmung)
          • CO2-Laser
          • Diodenlaser
          • Kombination aus (Dioden- bzw. CO 2-)Laser-Licht-Applikation (ausschließlich dekontaminierend) und vorheriger Reinigung mit geeigneten Küretten (titanbelegt/Kunststoff)
          • Er:YAG-Laser (ablativ-dekontaminierend)
          • Er,Cr:YSSG-Laser
          • Photodynamische Chemotherapie (PACT) – photochemischen Wechselwirkungen zwischen Laserlicht geringer Intensität und einem Photosensitizer (lichtempfindliche Wirksubstanz) mit dem Ziel der Inaktivierung von Keimen
      • Unterstützung durch orale Antiseptika (chemische Stoffe, die eingesetzt werden, um eine Wundinfektion zu verhindern)
      • Unterstützung durch Antibiotika
      • Beheben von Okklusionsstörungen (gestörtes Zusammenspiel der Zähne von Oberkiefer und Unterkiefer)
    • Erhaltungsphase
     
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