Die Parodontitis gehört zu den Parodontopathien (Erkrankungen des Zahnhalteapparates).
Es handelt sich um eine infektiöse, entzündliche Erkrankung des Parodonts (Zahnhalteapparat) mit Zahnfleischrückgang.
Je nach Ausmaß der Erkrankung liegt eine lokalisierte oder eine generalisierte chronische Parodontitis vor. Bei der generalisierten Form sind mehr, bei der lokalisierten Form weniger als 30 % der Zahnflächen befallen.
Die chronische Parodontitis entwickelt sich meist ab dem 30. bis 35. Lebensjahr. Die Prävalenz beträgt im Alter zwischen 35. und 40 Jahren fast 100 %. Sie kann jedoch auch bei Kindern und Jugendlichen auftreten.
Meist ist die Mundhygiene unzureichend.
Die aggressive Parodontitis stellt den Oberbegriff für Formen der Parodontitis dar, die früher als "früh beginnende Parodontitis", "Parodontitis marginalis profunda" oder "rasch progrediente Parodontitis" bezeichnet wurden. Die Prävalenz der aggressiven Parodontitis beträgt circa 1 % der Bevölkerung.
Des Weiteren kann Parodontitis als Manifestation systemischer Erkrankungen auftreten.
Nicht alle Patienten sprechen auf eine Therapie an.
Man spricht in diesem Fall von einer therapierefraktären Parodontitis.












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