Die latente (subklinische) Hypothyreose bezeichnet eine "milde" Schilddrüsenunterfunktion, die sich meist nur an einer Veränderung des Schilddrüsenparameters TSH zeigt. Dieser liegt dann >4 mU/l. Verschiedene Experten nennen jedoch teilweise unterschiedliche Grenzwerte.
Die Erkrankung ist abhängig von der Jodversorgung. In schlecht mit Jod versorgten Regionen ist der Anteil relativ gering. In Deutschland liegt die Prävalenz zwischen 0,5 und 6,1 % je nach geographischer Lage. Bei Schwangeren beträgt die Inzidenz der latenten Hypothyreose 2,5 %. Sie muss auf jeden Fall therapiert werden.
Ebenso wird die latente Hypothyreose beim Kind aufgrund der möglichen Folgen wie dem Minderwuchs immer therapiert. Die Therapie bei Erwachsenen mit einer latenten Hypothyreose wird dagegen derzeit kontrovers diskutiert.













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