Mikronährstofftherapie
Latente metabolische – stoffwechselbedingte – Azidose

Geeignete basische Mineralstoffe bei einer latenten metabolischen Azidose sind:

  • Na-Bicarbonat
  • Kaliumzitrat
  • Magnesiumzitrat
  • Calciumzitrat

Wichtiger Hinweis!
Eine basische Nahrungsergänzung, beispielsweise mit Na-Bicarbonat als Natriumhydrogencarbonat, ist magenunverträglich, wenn keine magensäurefeste Verkapselung gewählt wird. Die Zufuhr von Natriumhydrogencarbonat ohne magensäurefeste Verkapselung führt zur CO2-Bildung im Magen und damit zur Beeinträchtigung der bakteriziden (Bakterien tötenden) Wirkung der Magensäure.
Nur durch eine magensäurefeste Verkapselung von Natriumhydrogencarbonat erfolgt die Freisetzung im Dünndarm.

Die Wirksamkeit der Zufuhr basischer Mineralstoffe ist wissenschaftlich belegt.

Es konnte beispielsweise gezeigt werden, dass eine Zufuhr von basischen Mineralstoffen bei Frauen in der Postmenopause zu einer statistisch gesicherten Calciumretention, das bedeutet zu einer verminderten Calciumausscheidung, zu einem positiven Stickstoffgleichgewicht und einer Hemmung des Knochenabbaus führt [1].

Behandlung der Rheumatoiden Arthritis mit einer basischen Nahrungsergänzung [2]
In der Gruppe der Patienten, die ein basisches Nahrungsergänzungsmittel einnahmen, nahm die Intensität der Schmerzen ab, sodass bei einem Drittel der Patienten die Medikamenten-Dosis reduziert werden konnte.

Literatur

  1. Schaefer, Roland M.,
    Störungen des Säure-Basen-Haushalts: Rationale Diagnostik und ökonomische Therapie,
    Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 26 vom 1.7.2005, Seite A-1869 / B-1603 / C-1509 Medizin
  2. Cseuz RM, Bender T, Vormann J,
    Alkaline mineral supplementation for patients with rheumatoid arthritis:
    Rheumatology 44, 2005, Supplement 1,i76
  3. Frassetto L, Morris RC Jr, Sellmeyer DE, Todd K, Sebastian A.
    University of California, San Francisco 94143, USA.

    Diet, evolution and aging - the pathophysiologic effects of the post-agricultural inversion of the potassium-to-sodium and base-to-chloride ratios in the
    human diet.
    Eur J Nutr. 2001 Oct;40(5):200-13. D

     
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