Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Einleitung
Mund-Antrum-Verbindung (MAV)

Bei einer Mund-Antrum-Verbindung (Synonyme: MAV; oroantrale Verbindung; ICD-10 T81: Komplikationen bei Eingriffen, anderenorts nicht klassifiziert) handelt es sich um eine offene Verbindung zwischen Mund- und Kieferhöhle, selten auch zwischen Mund- und Nasenhöhle.

Eine MAV entsteht zumeist als Komplikation operativer Eingriffe – Zahnextraktionen (Zahnentfernung) oder Wurzelspitzenresektionen (Entfernung (Resektion) einer Wurzelspitze (Apex) des Zahnes) – auf Grund ungünstiger anatomischer Verhältnisse und wird in der Regel intraoperativ verschlossen. Besteht die Verbindung länger, handelt es sich um eine chronische Mund-Antrum-Verbindung.

Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) für eine Eröffnung der Kieferhöhle liegt bei circa 5 % aller Extraktionen im oberen Seitenzahngebiet. Am häufigsten betroffen sind die ersten Molaren (Backenzähne), gefolgt von den zweiten Molaren und den zweiten Prämolaren (kleine Backenzähne).

Verlauf und Prognose: Die operative plastische Deckung einer Mund-Antrum-Verbindung ist nicht immer erfolgreich und zieht einen erneuten, technisch aufwändigeren Eingriff nach sich.

Komorbiditäten (Begleiterkrankungen): Eine länger bestehende chronische Mund-Antrum-Verbindung wird in aller Regel durch eine Sinusitis maxillaris (Kieferhöhlenentzündung) verschlechtert.


     
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