Zur Prävention von Morbus Crohn muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden.
Modifizierbare – durch das Verhalten veränderbare – Risikofaktoren
- Rauchen – Raucher haben ein doppelt so hohes Erkrankungsrisiko
Weiterhin haben Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft rauchten, ein doppelt so hohes Erkrankungsrisiko wie Kinder von nichtrauchenden Müttern - Stress – kann zum Auftreten erneuter Schübe führen
- Hygienesituation – regelmäßiger
Kontakt mit Stalltieren oder ihren Ausscheidungsprodukten im ersten
Lebensjahr ist statistisch mit einer Halbierung des Risikos assoziiert,
bis zum 18. Lebensjahr an Morbus Crohn zu erkranken (Hypothese:
mangelnde Konfrontation mit Parasiten und mikrobiellen Toxinen erhöht
das Risiko zur "Fehlprogrammierung" des Immunsystems und führt so zu
Autoimmunerkrankungen)
Quelle: Professor Sibylle Koletzko vom Dr. von Hauner'schen Kinderspital der Universität München












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