Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Weitere Therapie
Aphthe

Allgemeine Maßnahmen

  • Auf eine gründliche Mundhygiene achten!
  • Begrenzter Alkoholkonsum (Männer: max. 25 g Alkohol pro Tag; Frauen: max. 12 g Alkohol pro Tag)
  • Vermeidung psychosozialer Belastungen:
    • Stress
  • Für ausreichend Schlaf sorgen
  • Ggf. Zahnspange oder Zahnprothese neu anpassen lassen
  • Ggf. die Zahnpasta wechseln: Als vorteilhaft erwiesen hat sich die Verwendung Natriumlaurylsulfat(SLS)-freier Zahnpasta. Diese verringert die Dauer bis zur Ausheilung und die Schmerzhaftigkeit der Aphthen.

Konventionelle nicht-operative Therapieverfahren

  • Verwendung von Mundspülungen mit desinfizierenden Wirkstoffen – z. B. Chlorhexidin, Hexetidin, Ethacridinlactat – oder analgetischen (schmerzlindernden) Wirkstoffen/Lokalanästhetika (Mittel zur örtlichen Betäubung) – z. B. Benzocain, Lidocain.
  • Auch natürliche Mittel wie Propolis (eine von Bienen hergestellte harzartige Masse, die antibiotisch (gegen Bakterien), antiviral (gegen Viren) und antimykotisch (gegen Pilze) wirkt) sowie Tinkturen aus Myrrhe oder Rhabarberwurzel kommen bei der Behandlung von Aphthen zum Einsatz.

Ernährungsmedizin

  • Ernährungsberatung auf der Grundlage einer Ernährungsanalyse
  • Ernährungsempfehlungen gemäß einem Mischköstler unter Berücksichtigung der vorliegenden Erkrankung. Das bedeutet u. a.:
    • täglich insgesamt 5 Portionen frisches Gemüse und Obst (≥ 400 g; 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst)
    • ein- bis zweimal pro Woche frischen Seefisch, d. h. fette Meeresfische (Omega-3-Fettsäuren) wie Lachs, Hering, Makrele
    • ballaststoffreiche Ernährung (Vollkornprodukte, Gemüse)
  • Beachtung folgender spezieller Ernährungsempfehlungen:
    • Falls ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Aphthen und dem Verzehr bzw. Genuss bestimmter Lebensmittel hergestellt werden kann, sollte auf diese entsprechend verzichtet werden. Häufige Auslöser sind säurehaltige Lebensmittel wie Essig, Obst (Zitrusfrüchte, Kiwi, saure Äpfel), Rhabarber, Sauerkraut oder saure Gurken und Tomaten. Auch Johannisbeersaft reizt im Mund. Gesalzene Speisen sowie scharfe Gewürze wie Pfeffer, Curry und Paprika, heiße Speisen, Alkohol und CO2-haltige Getränke sollten ebenso gemieden werden.
    • Solange Aphthen im Mund bestehen, sollten harte Lebensmittel wie Zwieback und Brötchen vorsichtig verzehrt werden. Sie können die angegriffene Schleimhaut zusätzlich reizen.
    • Ernährung reich an:
      • Vitaminen (Vitamin B12)
      • Spurenelementen (Zink)
      • Omega-3-Fettsäuren (Meeresfisch)
  • Auswahl geeigneter Lebensmittel auf Grundlage der Ernährungsanalyse
  • Siehe auch unter "Therapie mit Mikronährstoffen (Vitalstoffe)" – ggf. Einnahme eines geeigneten Nahrungsergänzungsmittels
  • Detaillierte Informationen zur Ernährungsmedizin erhalten Sie von uns.

Psychotherapie

  • Ggf. Stressmanagement
  • Detaillierte Informationen zur Psychosomatik (inkl. Stressmanagement) erhalten Sie von uns.

Organisationen und Selbsthilfegruppen

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)
    Postfach 91 01 52, D-51071 Köln
    Telefon: 0221-89920, Fax: 0221-8992300 E-Mail: poststelle@bzga.de, Internet: www.bzga.de

Falls Sie sich zu weiteren möglichen Therapiemaßnahmen informieren möchten, geben Sie in die Suche des DocMedicus Gesundheitsportals die jeweilige Krankheit ein und klicken auf "Enter". Das Ergebnis der Suche ist u. a. eine Trefferliste zur Kategorie "Therapie".

     
Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
DocMedicus Suche

 
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
ArztOnline.jpg
 
DocMedicus                          
Gesundheitsportal

Unsere Partner DocMedicus Verlag