Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Anamnese
Aphthe

Die Anamnese (Krankengeschichte) stellt einen wichtigen Baustein in der Diagnostik der Aphthe dar.

Familienanamnese  

  • Wie ist der allgemeine Gesundheitszustand Ihrer Angehörigen?
  • Gibt es in Ihrer Familie Erkrankungen, die häufig vorkommen? Haben Familienangehörige (z. B. Eltern/Großeltern) Aphthen?

Aktuelle Anamnese/Systemanamnese (somatische und psychische Beschwerden)

  • Wie lange bestehen die Beschwerden schon?
  • Haben Sie einen vermehrten Speichelfluss oder Mundgeruch festgestellt?
  • Haben Sie weitere Beschwerden, die seit Ihrer Erkrankung Aphthe bestehen (z. B. Störungen bei der Nahrungsaufnahme)?
  • Waren Sie kürzlich krank (Infektionskrankheit)?
  • Hatten Sie in der letzten Zeit Verletzungen in der Mundhöhle?
  • Leiden Sie unter Stress?

Vegetative Anamnese inkl. Ernährungsanamnese

  • Haben Sie Beschwerden in Bezug auf Ihr Verdauungssystem?
    • Durchfall?
    • Bauchschmerzen?
    • Blähungen?
    • Übelkeit?
  • Schlafen Sie ausreichend? (Ideal ist ein Schlafpensum zwischen 6,5 und 7,5 Stunden.)
  • Tragen Sie eine Zahnspange bzw. eine Zahnprothese?
  • Verwenden Sie Zahnpasta, die Natriumlaurylsulfat enthält?
  • Rauchen Sie? Wenn ja, wie viele Zigaretten, Zigarren oder Pfeifen pro Tag?
  • Trinken Sie vermehrt Alkohol? Wenn ja, welches Getränk bzw. welche Getränke und wie viele Gläser davon pro Tag?

Eigenanamnese inkl. Medikamentenanamnese

  • Vorerkrankungen (Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes)
  • Allergien, z. B. Nahrungsmittelallergie
  • Schwangerschaften; Menopause? (hormonelle Veränderungen)
     
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