Einleitung
Muskelschmerzen (Myalgie)

Myalgie (Synonyme: Chronische Myalgie; interkostale Myalgie; Muskelschmerzen; muskuloskeletales Schmerzsyndrom; Myalgia; Myalgie; Myalgie im Brustbereich; Myalgie im Hals-Nacken-Bereich; Myalgie im Lendenbereich; myalgische Nackenbeschwerden; myofasziales Schmerzsyndrom; uncharakteristische Muskelschmerzen; ICD-10 M79.1: Myalgie) ist der medizinische Fachbegriff für Schmerzen. Diese können als unspezifisches Symptom bei einer Vielzahl neurologischer und anderer Erkrankungen auftreten.

Einer Myalgie können örtliche Beschwerden sowie systemische Krankheitsbilder zugrunde liegen. Myalgien sind in vielen Fällen nicht durch eine primäre Schädigung des Skelettmuskels selbst verursacht.

Myalgien können örtlich begrenzt oder aber diffus in der gesamten Muskulatur, d. h. generalisiert auftreten. Sehr häufig sind die Schultern und der Nackenbereich betroffen. Myalgien gehören mit zu den häufigsten Gründen, einen Allgemeinmediziner aufzusuchen.

Verlauf und Prognose: Myalgien können akut oder chronisch auftreten. Eine anhaltende Myalgie muss immer ernst genommen werden und bedarf einer umfassenden Anamnese, einer körperlichen Untersuchung und häufig einer weiterführenden Diagnostik, um die Ursache zu finden und um so eine adäquate Therapie einleiten zu können.
Häufig verschwindet eine Myalgie durch die Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung.

 


     
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