Einleitung
Herzschmerzen (Kardialgie)

Herzschmerzen (Synonyme: Kardialgie; linksthorakale Schmerzen; perikardiale Schmerzen; präkordiale Schmerzen; Präkordialschmerzen; Schmerzen in der Herzgegend; ICD-10 R07.2: präkordiale Schmerzen) können viele verschiedene Ursachen haben. 

Man kann rein körperliche Schmerzen im Bereich des Herzens vom "psychologischen" Herzschmerz, dem Liebeskummer, unterscheiden.

Bei Schmerzen im Thorax (Brustkorb) muss nicht immer eine Erkrankung des Herzens wie beispielsweise ein Myokardinfarkt (Herzinfarkt) vorliegen. Häufig liegt die Ursache in Lungenerkrankungen (Pneumonie/Lungenentzündung, Lungenembolie (Verschluss von Lungengefäßen durch einen losgelösten Thrombus (Blutpfropf)), Zwerchfell- oder Magenbeschwerden (Gastritis/Magenschleimhautentzündung), Erkrankungen des Ösophagus (Speiseröhre; z. B. gastroösophageale Refluxkrankheit/krankhafter Rückfluss von saurem Magensaft und anderen Mageninhalten in die Speiseröhre), Wirbelsäule- und Gelenkbeschwerden sowie Muskelverspannungen.

Herzschmerzen können Symptom vieler Erkrankungen sein (siehe unter "Differentialdiagnosen").

Häufigkeitsgipfel: Herzschmerzen, die als Symptom einer Herzerkrankung auftreten, kommen vorwiegend im mittleren bis höheren Lebensalter. Der psychogene Herzschmerz kann in jedem Lebensalter auftreten.

Verlauf und Prognose: Herzschmerzen können Symptom einer ernsthaften Erkrankung wie koronare Herzkrankheit (KHK; Herzkranzgefäßerkrankung), Myokarditis (Herzmuskelentzündung) oder Myokardinfarkt sein. Sie sollten immer ernst genommen werden, vor allem dann, wenn eine Herzerkrankung bekannt ist.
Verlauf und Prognose der Herzschmerzen sind abhängig von der zugrunde liegenden Erkrankung.


     
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