Weitere Therapie
Stress

Allgemeine Maßnahmen

  • Zeitmanagement im Beruf und zu Hause – Bewusste und ausreichende Auszeiten helfen bei der Regeneration von Körper und Geist.
  • Geregelte Tagesabläufe sorgen für Routine und schaffen geistige Entlastung.
  • Auf ausreichend Schlaf achten – Im Schlaf werden die Geschehnisse des Tages verarbeitet und Stresshormone abgebaut. Die ideale Schlafdauer ist vom Alter abhängig. Erwachsene sollten zwischen 7 und 9 Stunden schlafen.
  • Freizeit- und Hobbygestaltung: Sport, Musik, Kunst, Kino, Lesen, Kochen – Hobbies bereichern das Leben und lenken vom Alltagsstress ab. Sie bringen Freude und sorgen für Entspannung.
  • Einstellungsänderungen: Achtsamkeit (Langer, 2002) und Gelassenheit (Heidegger, 1959; Neuen, C. 2004)
    • Übernehmen Sie Verantwortung: Packen Sie die Dinge an, die Sie leisten können und lassen Sie hinter sich, was über Ihre Kräfte geht.
    • Haben Sie realistische Ziele und Erwartungen an sich selbst: Es ist wichtig, dass Sie begreifen, dass man nicht in allen Dingen 100%ig erfolgreich sein kann.
  • Positives Denken und regelmäßiges Lachen kann Stress reduzieren.
  • Nikotinrestriktion (Verzicht auf Tabakkonsum)
  • Begrenzter Alkoholkonsum (Männer: max. 25 g Alkohol pro Tag; Frauen: max. 12 g Alkohol pro Tag)
  • Überprüfung der Dauermedikation wg. möglicher Auswirkung auf die vorhandene Krankheit
  • Vermeidung psychosozialer Belastungen:
    • akuter und chronischer Stress (in Beruf, Familie)
      • Hohes Anspruchsdenken baut Stress auf.
      • Langes Pendeln zum Arbeitsplatz erhöht die Unzufriedenheit und den Stresslevel.
      • Eine hohe Arbeitsbelastung im Job kann langfristig krank machen.
    • Angst
    • Mobbing
    • Seelische Konflikte
    • Soziale Isolation
  • Vermeidung von Umweltbelastungen:
    • Lärm – beispielsweise bei der Arbeit und beim Schlafen – löst Stressreaktionen im Körper aus.

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen

  • Regelmäßige ärztliche Kontrolluntersuchungen

Ernährungsmedizin

  • Ernährungsberatung auf der Grundlage einer Ernährungsanalyse
  • Ernährungsempfehlungen gemäß einem Mischköstler unter Berücksichtigung der vorliegenden Erkrankung. Das bedeutet u. a.:
    • täglich insgesamt 5 Portionen frisches Gemüse und Obst (≥ 400 g; 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst)
    • ein- bis zweimal pro Woche frischen Seefisch, d. h. fette Meeresfische (Omega-3-Fettsäuren) wie Lachs, Hering, Makrele
    • ballaststoffreiche Ernährung (Vollkornprodukte)
  • Auswahl geeigneter Lebensmittel auf Grundlage der Ernährungsanalyse
  • Siehe auch unter "Therapie mit Mikronährstoffen (Vitalstoffe)" – ggf. Einnahme eines geeigneten Nahrungsergänzungsmittels
  • Detaillierte Informationen zur Ernährungsmedizin erhalten Sie von uns

Sportmedizin

  • Sport fördert die Leistungsfähigkeit und unterstützt die Koordinationsprozesse im Gehirn. Zudem hilft es, Stress und andere negative Emotionen in gute Stimmung umzuwandeln.
  • Ausdauertraining (Cardiotraining) und Krafttraining (Muskeltraining)
  • Erstellung eines Fitness- bzw. Trainingsplans mit geeigneten Sportdisziplinen auf der Grundlage eines medizinischen Checks (Gesundheitscheck bzw. Sportlercheck)
  • Detaillierte Informationen zur Sportmedizin erhalten Sie von uns.

Psychotherapie

  • Die Therapie bei Dauerstress benötigt Zeit für Gespräche, ggf. auch im Rahmen eines speziellen Stressmanagements. Die Hintergründe für die Problemlösung zur Stressbewältigung sind im Abschnitt „Stressverarbeitung“ ausführlich dargestellt. Das Wissen um die oft negativen Verarbeitungsstrategien und die Analyse der hinterfragten Themenbereiche in der „Stressdiagnostik“ sind für den behandelnden Arzt eine entscheidende Hilfe.
    Der Arzt verschafft sich durch die Kenntnis der Ergebnisse in der schriftlichen „Beurteilung“ der „Stressdiagnostik“ und durch das anschließende Gespräch mit dem Patienten über folgende Schwerpunkte Klarheit:

    • Positive und negative Ressourcen
    • Stärken und Schwächen der Persönlichkeit
    • Gefühle und Erwartungen
    • Einschätzung des Selbstwertgefühls
    • Leistungs- und Anspruchsverhalten
    • Einschätzung der sozialen Unterstützung (Freundschaft, Partnerschaft)
    • Sexualität
    • Umgang mit Aggressionen
  • Weitere Therapiebausteine sind u. a. Psychoedukation (systematische didaktisch-psychotherapeutische Interventionen zusammengefasst, die dazu dienen, Patienten und ihre Angehörigen über die Krankheit und ihre Behandlung zu informieren, das Krankheitsverständnis und den selbstverantwortlichen Umgang mit der Krankheit zu fördern und sie bei der Krankheitsbewältigung zu unterstützen)/Coaching (professionelle Beratung bzw. Begleitung von Menschen, die ihre Leistungsfähigkeit im beruflichen oder privaten Umfeld steigern möchten), Entspannungsverfahren (s. u.) und körperliches Training (s. u. Sportmedizin).
  • Darüber hinaus ist es sowohl für therapeutische als auch für präventive Maßnahmen entscheidend, die Eigeninitiative des Patienten zu fördern. Die Ansätze dazu müssen gemeinsam besprochen werden; Ratgeber können zu Hilfe genommen werden.
  • Entspannungsphasen dürfen im Alltag nicht fehlen! Hilfreich können Entspannungsverfahren/Entspannungsübungen wie Meditation, Yoga oder Chi Gong sein.
  • Detaillierte Informationen zur Psychosomatik (inkl. Stressmanagement) erhalten Sie von uns.

Komplementäre Behandlungsmethoden

  • Aromatherapie

Organisationen und Selbsthilfegruppen

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)
    Postfach 91 01 52, D-51071 Köln
    Telefon: 0221-89920, Fax: 0221-8992300 E-Mail: poststelle@bzga.de, Internet: www.bzga.de
  • IPSM e.V. (Initiative gegen pschosozialen Stress und Mobbing)
    Karl-Benner-Str. 27, 35396 Gießen
    Telefon: 0641-96618975, Telefax: 0641-96618977, E-Mail: ipsmgiessen@aol.com, Internet: www.ipsm-ev.de.
    Unser Team besteht aus erfahrenen Pädagogen, Soziologen, Psychologen, Ärzte und Rechtsanwälte.

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Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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