Labadie-Test

Der Labadie-Test ist ein Messverfahren der Pulmonologie (Lungenheilkunde), das zur Quantifizierung einer sogenannten inspiratorischen Atemwegsobstruktion (Verlegung insbesondere der oberen Atemwege bei der Einatmung) verwendet werden kann. Der Test besteht in der Messung der forcierten inspiratorischen Vitalkapazität (FIVC). Die FIVC ist das Lungenvolumen, das nach maximaler Expiration (Ausatmung) mit einem Mal forciert eingeatmet werden kann.

Indikationen (Anwendungsgebiete)

  • Beidseitige Recurrensparese – Der Nervus laryngeus recurrens ist ein Nerv, der die für die Stimmlippenbewegung zuständigen Muskeln innerviert und so an der Stimmbildung beteiligt ist. Wird dieser Nerv auf einer Seite verletzt, führt dies zur Heiserkeit, die auf die verminderte Beweglichkeit innerhalb des Kehlkopfes zurückzuführen ist. Werden die Nerven beidseitig beeinträchtigt, kann dies zu einer Dyspnoe (Atemnot) führen.

Das Verfahren

Der Labadie-Test wird im Rahmen der spirometrischen Untersuchung (Lungenfunktion) der Lungenvolumina durchgeführt.

Mögliche Komplikationen

  • Keine

Literatur

  1. Matthys H, Seeger W: Klinische Pneumologie. Springer Verlag 2008

     
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