Einleitung
Vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox)

Bei der Ejaculatio praecox (EP; Synonyme: Ejaculatio präcox; Ejakulatio praecox; Premature ejaculation; ICD-10 F52.4: Ejaculatio praecox) handelt es sich um den vorzeitigen Samenerguss des Mannes beim Geschlechtsverkehr. Sie zählt zu den häufigsten sexuellen Funktionsstörungen des Mannes.

Fast jeder Mann wird in seinem Leben schon einmal einen vorzeitigen Samenerguss erlebt haben. Krankhaft wird dies jedoch erst gewertet, wenn der vorzeitige Samenerguss in der Mehrzahl der sexuellen Kontakte auftritt.

Häufigkeitsgipfel: Die Häufigkeit der Ejaculatio praecox ist in allen Altersgruppen vergleichbar groß.

Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) liegt bei 20-30 % der männlichen Bevölkerung. In Kontinenten wie Asien, Zentral- und Südamerika ist die Prävalenz höher.

Verlauf und Prognose: Im Vordergrund der Therapie stehen psycho- und verhaltenstherapeutische Maßnahmen. Die Therapie der Ejaculatio praecox versteht sich als Paartherapie. Die beste Prognose liefert die Sexualtherapie.

Komorbiditäten (Begleiterkrankungen): Bei Patienten mit einer sexuellen Dysfunktion bestehen in vielen Fällen eine Depression (12,5 %) und/oder Angststörungen (23,4 %) [1]. 

Literatur

  1. Rajkumar RP et al.: Depression and anxiety in men with sexual dysfunction: a retrospective study. DOI: http://dx.doi.org/10.1016/j.comppsych.2015.03.001

 


     
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