www.dgf-tv.de
Medikamentöse Therapie
Prostataentzündung - Prostatitis
Die akute bakterielle Prostatitis wird mittels Antibiotika behandelt. Anfänglich sollte die intravenöse Gabe eines Fluorochinolons, Cephalosporins der dritten Generation oder Aminoglykosids erfolgen, sofern gramnegative Bakterien im Urin nachweisbar sind. Die akute Prostatitis spricht gut auf diese Therapie an, da die Antibiotika gut in die entzündete und vermehrt durchblutete Prostata eindringen können.

Die Behandlung muss mindestens vier Wochen durchgeführt werden, da sonst die Gefahr eines Rezidivs bzw. chronischen bakteriellen Prostatitis besteht. Bei schmerzhaftem Stuhlgang können zusätzlich Abführmittel verordnet werden.

Die Therapie der chronisch bakteriellen Prostatitis ist schwieriger, da die Antibiotika weniger gut in die Prostata vordringen können. Der niedrige pH-Wert im Gewebe verhindert die Passage der meisten Medikamente. Fluorchinolone wie Ciprofloxacin oder Ofloxacin sind erfolgreicher als andere Antibiotika, es muss jedoch eine antibiotische Langzeitbehandlung über mindestens drei bis sechs Monate erfolgen.

Zusätzlich bewährt bei der Therapie der abakteriellen Prostatitis und der Prostatodynie haben sich Alpha-Blocker, nicht steroidale Antiphlogistika, Amitriptylin und Lioresal.


     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
Suchen im
Gesundheits-Lexikon

 
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
 
Anzeige Vitalstoffe für Männergesundheit
ArztOnline.jpg
 
 
DocMedicus                          
Gesundheitsportal

Unsere Partner