Einleitung
Prostataentzündung (Prostatitis)

Der Begriff Prostatitis (Synonym: Prostatainfektion; ICD-10 N41.-: Entzündliche Krankheiten der Prostata) bezeichnet eine Reihe von entzündlich bedingten Veränderungen der Prostata (Vorsteherdrüse des Mannes). Diese werden auch als "Prostatitissyndrom" zusammengefasst.

Häufigkeitsgipfel: Das Maximum des Auftretens der Prostatitis liegt um das 40. Lebensjahr sowie über dem 70.

Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) liegt bei 2-10 % aller Männer. Ungefähr 10 % aller Männer mit einer Prostatitis haben eine chronisch bakterielle Form.

Die Inzidenz (Häufigkeit von Neuerkrankungen) beträgt ca. 3 Erkrankungen pro 1.000 Einwohner pro Jahr.

Verlauf und Prognose: Eine Prostatitis kann sowohl akut auftreten als auch chronisch verlaufen sowie mit oder ohne bakterielle Beteiligung sein.
Die Prognose einer aktuten Prostatitis ist bei einer rechtzeitigen und adäquaten Antibiotikatherapie sehr gut und der Übergang in eine mögliche chronische Form der Krankheit ist im Regelfall zu verhindern. Die Therapie einer chronischen Prostatitis gestaltet sich schwierig. 60 Prozent der Betroffenen werden innerhalb von sechs Monaten beschwerdefrei, 20 Prozent leiden dauerhaft unter der chronischen Prostatitis und weitere 20 Prozent klagen in intervallartigen Abständen über ein Rezidiv (Wiederauftreten der Erkrankung).


     
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