Operative Therapie
Lungenembolie

Grundsätzlich stehen für die Akuttherapie einer Lungenembolie folgende Maßnahmen zur Verfügung:

  • Antikoagulation (Gerinnungshemmung)
  • Rekanalisierende Verfahren – Wiedereröffnung verlegter Gefäße

In jedem Fall ist eine Sekundärprophylaxe mit Vitamin K-Antagonisten wie Phenprocoumon erforderlich.

Je nach Schweregrad der Lungenembolie lassen sich folgende Therapieschemata unterscheiden:

  1. Alleinige Antikoagulation (Gerinnungshemmung)
  2. Systemische Thromolyse – Auflösen des Thrombus – oder alleinige Antikoagulation
  3. Systemische Thrombolyse, ggf. rekanalisierende Verfahren oder Operation
  4. Systemische Thrombolyse, ggf. rekanalisierende Verfahren oder Operation (Zeit!!)

Im Schweregrad 3 oder 4 kommen folgende rekanalisierende Verfahren zum Einsatz:

  • Katheterbasierte Thrombusfragmentation – Zerkleinerung des Thrombus mithilfe von Katheterverfahren
  • Embolektomie/Plumonalisthrombektomie – operative Entfernung des Embolus aus dem eröffneten Gefäß
  • Pulmonale Endarteriektomie – Entfernung des Embolus bei Patienten, die eine chronische thromboembolische pulmonale Hypertonie ("Lungenhochdruck") entwickelt
     
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