Einleitung
Überbein (Ganglion)

Das Ganglion (Überbein; Hygrom; ICD-10-GM M67.4: Ganglion) bezeichnet in der Chirurgie eine benigne (gutartige) Neubildung, die von den Sehnenscheiden. Sehnen oder der Gelenkkapsel ausgeht. Der Innenraum ist häufig geklammert.

Häufig tritt das Ganglion am Handgelenk oder an den Fingergelenken auf und seltener am Fuß, Knie, Ellenbogen oder der Schulter. Im Bereich der Hand stellen Ganglien mit 50-70 % die häufigste benigne Geschwulstbildung dar.

In der Neurologie bezeichnet das Ganglion eine Ansammlung von Nervenzellen.

Geschlechterverhältnis: Männer zu Frauen beträgt 1 : 3.

Häufigkeitsgipfel: Die Erkrankung tritt vorwiegend zwischen dem 10. und 50. Lebensjahr auf. Bei jüngeren Menschen nimmt die Häufigkeit zu und erreicht ihren Gipfel zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr.

Verlauf und Prognose: Häufig bildet sich ein Ganglion spontan (von selbst) zurück. Falls das Ganglion wenig Beschwerden verursacht, kann zunächst durch eine Ruhigstellung des Gelenks versucht werden, eine Rückbildung zu erzielen. Sind die Beschwerden stärker und ist die Beweglichkeit durch das Ganglion eingeschränkt, kann letztlich eine Operation erforderlich werden.

Das Ganglion tritt durch erneute Überbeanspruchung häufig rezidivierend (wiederkehrend) auf. Die Rezidivrate liegt nach operativer Entfernung bei 20-30 %.

 

 


     
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