Der erste Anfall erfolgt vorwiegend nachts. Er ist meist auf ein Gelenk beschränkt (monoartikulär).
In den folgenden Nächten kann es zu Rezidiven – Wiederauftreten des Anfalls – kommen. Des Weiteren ist es möglich, dass mehrere Gelenke nacheinander befallen werden.
- Podagra – Heftige Gelenkschmerzen im Großzehengrundgelenk; andere häufig betroffene Gelenke sind das Knie- und das Sprunggelenk
- Calor – Überwärmung des Gelenkes
- Rubor – Rötung des Gelenkes
- Tumor – Schwellung des Gelenkes
- Funktio laesa – eingeschränkte Bewegungsfähigkeit des Gelenkes
- Frösteln, leichtes Fieber
- Kopfschmerzen
- Tachykardie – zu schneller Puls (> 100 Herzschläge pro Minute)
Normalerweise klingt die Symptomatik nach 7-10 Tagen auch ohne Therapie ab und hinterlässt oft Schuppung und Hautjucken über dem betroffenen Gelenk.
Bei Frauen über 65 Jahren sind häufig auch die Fingermittel- und -endgelenke betroffen, seltener tritt hier ein akuter Gichtanfall im Bereich der unteren Extremitäten auf.
Symptome der chronischen Gicht
- Tophi – Gichtknoten aus Harnsäurekristallen – in den Gelenken und an Weichteilen – Prädilektionsstellen, das heißt bevorzugte Stellen sind Ohrknorpel, Augenlider, Nasenflügel, Schleimbeutel, Streckseiten der Ellenbogengelenke
- Gelenkdeformationen
- Häufige Schmerzanfälle
- Nephrolithiasis (Nierensteine)
- Nierenversagen
- Bursitis (Schleimbeutelentzündung)
- Schwellung der Parotis (Ohrspeicheldrüse)












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