Mikrochirurgische epididymale Spermienaspiration (MESA)

Die mikrochirurgische epididymale Spermienaspiration (MESA) beschreibt die mikrochirurgische Gewinnung von Spermien aus dem Nebenhoden.

Das Verfahren wird stets kombiniert mit einer In-vitro-Fertilisation (IVF) und einer intracytoplamatischen Spermieninjektion (ICSI).

Indikationen (Anwendungsgebiete)

  • Verschlussazoospermie (= Fehlen reifer wie unreifer Spermien im Ejakulat)
    Vorliegen von Obstruktionen (Verschlüssen) der Samenzellwege (zwischen dem Rete testis (Hodennetz) und dem Colliculus seminalis/Samenhügel), bei im Regelfall normalem Hodenvolumen und FSH-Serumspiegel im Normbereich
  • Kongenitales bilaterales Fehlen des Vas deferens (Synonyme: CAVD für Congenital aplasia of vas deferens)  – angeborenes beidseitiges Fehler des Samenleiters
  • Young-Syndrom – chronisch-obstruktive pulmonale Krankheit (COPD), chronische Sinusitis und obstruktive Azoospermie. Die Ursache ist wahrscheinlich eine abnorme muköse oder ziliäre Funktion.
  • Misslungene Refertilisierung der Vas deferens (misslungene operative Wiederherstellung der Samenleiter) 
  • Bilaterale (beidseitige) nicht operativ therapierbare Obstruktion der Ductus ejaculatorii (Verschlüsse der Spritzkanälchen)
  • Nicht konventionell therapierbare Ejakulationsstörung

     
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