Bei einer intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) wird ein einzelnes Spermium mit Hilfe einer Mikrokapillare direkt in eine Eizelle eingebracht. Diese Methode wird stets kombiniert mit einer In-vitro-Fertilisation.
Voraussetzungen für die Verwendung der Methode
Man verwendet diese Methode nach
- Ausbleibende Fertilisierungen (fehlgeschlagene In-vitro-Fertilisationen) beispielsweise wegen male factor (Beeinträchtigung der Spermaqualität), Zona pellucida Defekt (Defekt der Gashaut, das heißt der Umhüllung der Eizelle), Spermatozoen-Antikörper (Antikörper gegen Spermien) etc.
- Bei hochgradiger Einschränkung der Spermaqualität (OAT III – Oligo-Astheno-Teratozoospermie; Kryptozoospermie – siehe dazu Spermiogramm)
- Verschlussazoospermie (= Fehlen reifer wie unreifer Spermien im Ejakulat) – in solchen Fällen werden beispielsweise die Spermien durch MESA gewonnen
- Testikuläre Azoospermie – beispielsweise wegen Hodenatrophie, Sertoli-cell-only-Syndrom etc. – in solchen Fällen werden beispielsweise die Spermien durch TESE gewonnen
Bitte beachten Sie!
Vor dem Beginn therapeutischer Maßnahmen müssen Sie in jedem Fall – soweit möglich – Ihre individuellen Risikofaktoren reduzieren!












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