Krätze (Scabies) – Medikamentöse Therapie

Therapieziele

  • Eliminierung des Befalls mit der Krätzmilbe (Sarcoptes scabiei var. hominis)
  • Linderung von Pruritus (Juckreiz) und ekzematösen Hautveränderungen (entzündlich-schuppenden Hautveränderungen) sowie Behandlung bakterieller Sekundärinfektionen (zusätzlicher bakterieller Infektionen)
  • Verhinderung von Rezidiven (Rückfällen) und Reinfektionen (erneuten Ansteckungen) durch korrekte Anwendung, Wiederholungsbehandlung entsprechend dem gewählten Regime und simultane Behandlung enger Kontaktpersonen
  • Unterbrechung von Infektionsketten, insbesondere in Gemeinschafts- und Pflegeeinrichtungen

Therapieempfehlungen

  • Skabiesdiagnose: Die Behandlung sollte bei klinisch oder parasitologisch begründetem Verdacht erfolgen. Pruritus allein ist keine Indikation für eine orale Ivermectintherapie [FI2].
  • Permethrin 5 %: Mittel der ersten Wahl bei klassischer Skabies (Krätze), sofern eine vollständige topische Behandlung gewährleistet ist. In einer multizentrischen, cluster-randomisierten Studie waren zwei Anwendungen von Permethrin wirksamer als zwei orale Ivermectindosen [1].
  • Orales Ivermectin: Alternative insbesondere bei nicht zuverlässig möglicher Ganzkörperbehandlung, körperlichen oder kognitiven Einschränkungen, Sammelunterkünften, Ausbrüchen, Immunsuppression (Unterdrückung des Immunsystems) oder unzureichendem Ansprechen auf korrekt angewendetes Permethrin [2, LL2, LL3].
  • Benzylbenzoat und Crotamiton: Topische Alternativen, wenn Permethrin nicht angewendet werden kann oder nicht ausreichend wirksam war. Unterschiede bei Altersgrenzen, Konzentration und Anwendungsdauer sind zu beachten [2, FI3, FI4].
  • Scabies crustosa (Borkenkrätze): Kombination aus wiederholt appliziertem Permethrin und mehrfach verabreichtem oralem Ivermectin; zusätzlich keratolytische Behandlung zur Entfernung der Krusten. Behandlungsschema und Dauer richten sich nach Befallsstärke und Behandlungserfolg. Eine dermatologische beziehungsweise infektiologische Mitbetreuung, Kontaktisolierung und häufig eine stationäre Behandlung sind erforderlich [2, LL1, LL3].
  • Stark entzündliche oder erosive Haut (oberflächlich geschädigte Haut): Ergänzend können für wenige Tage ein geeignetes topisches Corticosteroid und eine Basispflege eingesetzt werden. Die antiskabiöse Behandlung soll dadurch nicht unnötig verzögert werden. Klinisch relevante bakterielle Sekundärinfektionen sind gezielt zu behandeln.
  • Postskabiöses Ekzem (entzündliche Hautveränderung nach behandelter Krätze) beziehungsweise postskabiöser Pruritus: Juckreiz, Papeln (kleine erhabene Hautknötchen) und Knoten können trotz erfolgreicher Milbeneradikation mehrere Wochen, gelegentlich länger, fortbestehen. Behandelt wird mit rückfettender Pflege und gegebenenfalls topischen Corticosteroiden; sedierende Antihistaminika können bei nächtlichem Pruritus erwogen werden. Persistierender Juckreiz allein belegt kein Therapieversagen [2, LL3].

Anwendung von Permethrin

  • Auf die kühle, trockene Haut des gesamten Körpers auftragen und mindestens 8 Stunden, üblicherweise 8 bis 12 Stunden, einwirken lassen. Anschließend mit Wasser und Seife abwaschen [FI1].
  • Bei Erwachsenen werden Gesicht und behaarter Kopf ausgespart, sofern dort keine Läsionen (krankhafte Hautveränderungen) vorliegen. Hals, Nacken, Handflächen, Fußsohlen, Leistenregion, Nabel, äußere Genitalien, Gesäßfalte sowie Finger- und Zehenzwischenräume sind einzubeziehen [FI1].
  • Bei Kindern sowie bei Patienten über 65 Jahren sind auch Gesicht, Ohren und Kopfhaut zu behandeln; Mund- und Augenregion müssen ausgespart werden. Dies gilt ebenfalls bei Befall dieser Regionen, Immunsuppression und Scabies crustosa [FI1].
  • Fingernägel und Zehennägel kurz schneiden; das Präparat sorgfältig um und unter den Nägeln applizieren. Nach Händewaschen während der Einwirkzeit sind die Hände erneut einzucremen.
  • Direkt nach der Behandlung frische Kleidung anziehen sowie Bettwäsche und Handtücher wechseln. Ein Bad mit einem Antiseptikum ist nicht erforderlich.
  • Nach deutscher Fachinformation genügt bei klassischer Skabies meist eine Anwendung; bei fortbestehendem oder erneutem Befall kann nach 14 Tagen wiederholt werden. Aktuelle internationale Leitlinien empfehlen grundsätzlich eine zweite Anwendung nach 7 bis 14 Tagen [LL3, FI1].
  • Die Creme kann wegen ihrer Hilfsstoffe die Funktionsfähigkeit latexhaltiger Verhütungsmittel beeinträchtigen [FI1].

Kontaktpersonen- und Umgebungsmanagement

  • Enge Haushalts-, Sexual- und Pflegekontakte müssen ermittelt und zeitgleich behandelt werden, auch wenn noch keine Symptome bestehen. Ursache ist die mehrwöchige Inkubationsphase (Zeit zwischen Ansteckung und ersten Krankheitszeichen) und Sensibilisierungsphase (Zeit bis zur Reaktion des Immunsystems) [6, LL2, LL3].
  • Der Rückverfolgungszeitraum beträgt nach deutschen Empfehlungen in der Regel mindestens 6 Wochen; bei Sexualkontakten empfehlen sexualmedizinische Leitlinien einen Zeitraum von 2 Monaten [6, LL3, LL4].
  • Flüchtige Kontakte und Händeschütteln gelten bei klassischer Skabies im Allgemeinen nicht als ausreichende Exposition. Bei Scabies crustosa können bereits kurze Hautkontakte und kontaminierte Gegenstände zur Übertragung führen.
  • Enger Haut- und Sexualkontakt sollte vermieden werden, bis alle Betroffenen beziehungsweise engen Kontaktpersonen behandelt wurden und mindestens 24 Stunden seit der ersten korrekt durchgeführten Behandlung vergangen sind [LL3].
  • Unterwäsche, Kleidung, Handtücher und Bettwäsche bei mindestens 50 °C, praktisch vorzugsweise bei 60 °C, waschen und heiß trocknen. Nicht waschbare Textilien mindestens 4 Tage in einem geschlossenen Kunststoffbeutel bei Raumtemperatur lagern [6, LL3].
  • Polstermöbel, Matratzen und andere Gegenstände mit längerem Hautkontakt absaugen. Eine chemische Raumdesinfektion ist bei klassischer Skabies nicht erforderlich. Bei Scabies crustosa sind erweiterte Hygienemaßnahmen notwendig.
  • Bei Ausbrüchen in Gemeinschafts- oder Pflegeeinrichtungen müssen sämtliche Fälle und exponierte Personen koordiniert und möglichst simultan behandelt werden. Die Auswahl zwischen Permethrin und Ivermectin erfolgt individuell; eine pauschale orale Ivermectinbehandlung aller Kontaktpersonen ist nicht zwingend.

Besondere Patientengruppen

  • Säuglinge und Kleinkinder: Permethrin 5 % ist nach vollendetem 2. Lebensmonat zugelassen. Kinder im Alter von 2 bis 23 Monaten sollen nur unter enger ärztlicher Aufsicht behandelt werden. Für Neugeborene und Säuglinge unter 2 Monaten sind Sicherheit und Wirksamkeit nicht ausreichend belegt; die Therapie erfolgt individuell durch einen erfahrenen Arzt, gegebenenfalls stationär [FI1].
  • Kinder unter 15 kg: Die Sicherheit von oralem Ivermectin ist nicht ausreichend belegt; eine routinemäßige Anwendung wird nicht empfohlen [LL3, FI2].
  • Schwangerschaft: Permethrin ist die bevorzugte topische Behandlungsoption, muss aber entsprechend der deutschen Fachinformation nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden. Orales Ivermectin soll in der Schwangerschaft grundsätzlich vermieden und nur bei zwingender Indikation erwogen werden [LL3, FI1, FI2].
  • Stillzeit: Internationale Leitlinien bewerten Permethrin grundsätzlich als geeignete Option. Die deutsche Fachinformation von InfectoScab verlangt nach der Anwendung eine Stillpause von 5 Tagen. Ivermectin darf nur nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden; Benzylbenzoat ist während der Stillzeit kontraindiziert [LL3, FI1, FI2, FI3].
  • Immunsuppression: Erhöhtes Risiko für ausgedehnte beziehungsweise verkrustete Skabies. Eine Wiederholungsbehandlung und gegebenenfalls eine Kombination aus Permethrin und Ivermectin sind frühzeitig zu erwägen.

Therapieversagen und Verlaufskontrolle

  • Häufige Ursachen eines scheinbaren Therapieversagens sind unvollständiges Eincremen, zu kurze Einwirkzeit, unterlassene Wiederholungsbehandlung, Abwaschen der Hände ohne erneute Applikation, nicht simultan behandelte Kontaktpersonen, Reinfektion oder eine falsche Diagnose [2].
  • Neue Milbengänge (von Milben gegrabene Gänge in der Haut), neue typische Papeln oder der Nachweis lebender Milben nach abgeschlossener Therapie sprechen für einen fortbestehenden beziehungsweise erneuten Befall.
  • Bei persistierenden Beschwerden sollen Diagnose, Anwendungstechnik, Kontaktpersonenmanagement und Adhärenz überprüft werden, bevor eine Arzneimittelresistenz (Unempfindlichkeit gegenüber einem Arzneimittel) angenommen wird.
  • Bei gesichertem Therapieversagen kann auf Ivermectin beziehungsweise ein anderes topisches Skabizid gewechselt oder Permethrin mit Ivermectin kombiniert werden. Eine fachdermatologische Kontrolle nach etwa 4 bis 6 Wochen ist bei unklarem Verlauf sinnvoll [2, LL3].
  • Eine stationäre Behandlung ist insbesondere bei Scabies crustosa, schweren bakteriellen Sekundärinfektionen oder nicht sicher durchführbarer ambulanter Therapie angezeigt.

Wirkstoffe (Hauptindikation)

Wirkstoff Besonderheiten
Permethrin

Mittel der ersten Wahl bei klassischer Skabies.

Deutsche Fachinformation: Wiederholung nach 14 Tagen bei fortbestehendem oder erneutem Befall. Internationale Leitlinien: zweite Anwendung nach 7 bis 14 Tagen [LL3, FI1].

Bei Scabies crustosa wiederholte Anwendungen in Kombination mit oralem Ivermectin.

Ivermectin

Aktuelle internationale Leitlinien empfehlen zwei Dosen im Abstand von 7 bis 14 Tagen. Die deutsche Fachinformation sieht zunächst eine Einzeldosis vor und eine zweite Dosis innerhalb von 2 Wochen bei neuen spezifischen Läsionen oder positivem parasitologischem Befund [LL3, FI2].

Nicht routinemäßig bei einem Körpergewicht unter 15 kg oder in der Schwangerschaft.

Bei Scabies crustosa sind mehrere Dosen und eine zusätzliche topische Therapie erforderlich.

Benzylbenzoat

Alternative zu Permethrin. Bei Kindern regulär ab 6 Jahren; bei Kindern von 1 bis 6 Jahren nur unter strenger ärztlicher Aufsicht und bei intakter Haut. Bei Säuglingen unter 1 Jahr kontraindiziert [FI3, FI4].

Haut- und schleimhautreizend. Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermeiden.

Crotamiton

Mittel der zweiten Wahl. Bei kleinen Kindern nur nach ärztlicher Anordnung und unter sorgfältiger Überwachung.

Mögliche Hautreizungen und Kontaktallergien.

  • Wirkweise: Permethrin stört spannungsabhängige Natriumkanäle der Milben. Ivermectin bindet an glutamatgesteuerte Chloridkanäle und führt zur Lähmung und zum Tod des Parasiten. Benzylbenzoat und Crotamiton wirken topisch akarizid; der genaue Wirkmechanismus ist nicht vollständig geklärt.
  • Indikationen: Permethrin bei klassischer Skabies; Ivermectin insbesondere bei erschwerter topischer Behandlung, Ausbrüchen, Immunsuppression, Therapieversagen und in Kombination bei Scabies crustosa; Benzylbenzoat und Crotamiton als topische Alternativen.
  • Kontraindikationen: Arzneimittelspezifische Überempfindlichkeit; Ivermectin nicht routinemäßig bei Kindern unter 15 kg und in der Schwangerschaft; Benzylbenzoat nicht bei Säuglingen unter 1 Jahr und nicht während der Stillzeit. Die jeweiligen Fachinformationen sind zu beachten.
  • Nebenwirkungen: Permethrin kann Brennen, Parästhesien (Missempfindungen), Pruritus, Erythem (Hautrötung) und trockene Haut verursachen. Benzylbenzoat wirkt haut- und schleimhautreizend. Crotamiton kann irritative oder allergische Kontaktdermatitiden (durch Hautkontakt ausgelöste Entzündungen der Haut) auslösen. Bei Ivermectin sind unter anderem Schwindel, gastrointestinale Beschwerden und Hautreaktionen möglich; sehr selten wurden schwere Hautreaktionen und neurologische Nebenwirkungen beschrieben [FI1, FI2, FI3, FI4].

Gamma-Hexachlorcyclohexan (Lindan) sowie Allethrin/Piperonylbutoxid werden aufgrund ihres Sicherheitsprofils beziehungsweise ihrer fehlenden Bedeutung in aktuellen Leitlinien nicht mehr als Standardtherapie der Skabies aufgeführt.

Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)

Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für das Immunsystem sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:

  • Vitamine (A, C, E, D3, B1, B2, Niacin (Vitamin B3), Pantothensäure (Vitamin B5), B6, B12, Folsäure, Biotin)
  • Spurenelemente (Chrom, Eisen, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink)
  • Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren: Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA))
  • Sekundäre Pflanzenstoffe (Beta-Carotin, Flavonoide (Citrusfrüchte), Lycopin (Tomaten), Proanthocyanidine (Cranberrys), Polyphenole)
  • Weitere Vitalstoffe (probiotische Kulturen: Laktobazillen, Bifidobakterien)

Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen.

Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.

Abkürzungen

  • AWMF – Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V.
  • DHA – Docosahexaensäure
  • doi – Digital Object Identifier
  • EPA – Eicosapentaensäure
  • FI – Fachinformation
  • KG – Körpergewicht
  • LL – Leitlinie
  • p.o. – per os (oral, durch den Mund)
  • RKI – Robert Koch-Institut
  • S1 – Handlungsempfehlung einer Expertengruppe
  • S3 – evidenz- und konsensbasierte Leitlinie

Literatur

  1. Boralevi F et al.: Oral ivermectin versus 5% permethrin cream to treat children and adults with classic scabies: multicentre, assessor blinded, cluster randomised clinical trial. BMJ 2026;392:e086277. doi: 10.1136/bmj-2025-086277
  2. Sunderkötter C, Wohlrab J, Hamm H: Scabies: Epidemiology, Diagnosis, and Treatment. Dtsch Arztebl Int 2021;118:695-704. doi: 10.3238/arztebl.m2021.0296
  3. Rosumeck S, Nast A, Dressler C: Ivermectin and permethrin for treating scabies. Cochrane Database Syst Rev 2018;4:CD012994. doi: 10.1002/14651858.CD012994
  4. Thadanipon K et al.: Efficacy and safety of antiscabietic agents: A systematic review and network meta-analysis of randomized controlled trials. J Am Acad Dermatol 2019;80:1435-1444. doi: 10.1016/j.jaad.2019.01.004
  5. Meyersburg D et al.: Comparison of topical permethrin 5% vs. benzyl benzoate 25% treatment in scabies: a double-blinded randomized controlled trial. Br J Dermatol 2024;190:486-491. doi: 10.1093/bjd/ljad501
  6. Robert Koch-Institut: RKI-Ratgeber Skabies.

Leitlinien

  1. S1-Leitlinie: Skabies, Diagnostik und Therapie. (AWMF-Registernummer: 013-052), Januar 2016 Langfassung [LL1]. Die Gültigkeit ist abgelaufen; eine S3-Neufassung wurde am 30. September 2025 registriert und befindet sich in Entwicklung.
  2. Salavastru CM et al.: European guideline for the management of scabies. J Eur Acad Dermatol Venereol 2017;31:1248-1253. doi: 10.1111/jdv.14351 [LL2]
  3. Morris G et al.: British Association for Sexual Health and HIV National Guideline on the Management of Scabies in adults 2025. Int J STD AIDS 2025;36. doi: 10.1177/09564624251321264 [LL3]
  4. Tiplica GS et al.: 2015 European guidelines for the management of partners of persons with sexually transmitted infections. J Eur Acad Dermatol Venereol 2015;29:1251-1257. doi: 10.1111/jdv.13181 [LL4]

Fachinformationen

  1. Fachinformation: InfectoScab 5 % Creme (Permethrin). Stand Juni 2024. Fachinformation [FI1]
  2. Fachinformation: Driponin 3 mg Tabletten (Ivermectin). Stand August 2023. Fachinformation [FI2]
  3. Fachinformation: Antiscabiosum 25 % für Erwachsene (Benzylbenzoat). Stand Oktober 2024. Fachinformation [FI3]
  4. Fachinformation: Antiscabiosum 10 % für Kinder (Benzylbenzoat). Stand Oktober 2024. Fachinformation [FI4]

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