Folgeerkrankungen
Hämochromatose

Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen bzw. Komplikationen, die durch Hämochromatose mit bedingt sein können:

Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (E00-E90)

  • Diabetes mellitus* (Zuckerkrankheit)
  • Hypogonadotroper Hypogonadismus (Keimdrüsenunterfunktion)

Herzkreislaufsystem (I00-I99)

  • Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
  • Kardiomyopathie ‒ strukturelle Herzerkrankung, die zur Einschränkung der Leistungsfähigkeit führt

Leber, Gallenblase und Gallenwege – Pankreas (Bauchspeicheldrüse) (K70-K77; K80-K87)

  • Leberzirrhose ‒ Lebererkrankung, die zu einem schrittweisen bindegewebigen Umbau der Leber mit Einschränkung der Leberfunktion führt

Muskel-Skelett-System und Bindegewebe (M00-M99)

  • Arthritis (Gelenkentzündung)
  • Arthropathie (Gelenkerkrankung), typischerweise der Fingergrundgelenke

Neubildungen – Tumorerkrankungen (C00-D48)

  •  Leberzellkarzinom (hepatozelluläres Karzinom; HCC)

Weiteres

  •  Dunkle Hautpigmentierung*

*Das Zusammentreffen der dunklen Hautpigmentierung und des Diabetes mellitus wird auch als Bronzediabetes bezeichnet.

Prognosefaktoren

  • Eine Steatosis hepatis (Fettleber) ist potenziell ein relevanter Kofaktor für die Progression (Fortschreiten) des Leberschadens bei Patienten mit Hämochromatose, besonders bei Patienten mit gleichzeitiger Insulinresistenz (verminderte oder aufgehobene Wirkung des Hormons Insulin) oder Diabetes mellitus [1].

Literatur

  1. S2k-Leitlinie: Nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen. (AWMF-Registernummer: 021-025), Februar 2015 Langfassung
     
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