Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Weitere Therapie
Trockene Haut (Xerodermie)

Allgemeine Maßnahmen

  • Vermeiden von Faktoren, die die Hauttrockenheit fördern
    • Häufiges Waschen, Duschen oder Baden (Badezeit maximal 20 Minuten/bei chronischem Pruritus: Vollbad maximal 5 Minuten; eher in kühlem oder lauwarmem Wasser baden als in heißem)
      Beachte: Nach Wasserkontakt Haut abtupfen.
    • Klima/Raumtemperatur (siehe auch unter "Vermeidung von Umweltbelastungen")
      • trockenes, heißes oder sehr kaltes Klima
      • starke Sonnenexposition
      • kühle Raumtemperaturen zur Nacht
      • im Winter bei Heizungsluft auf ausreichende Luftfeuchtigkeit achten
  • Hautreinigung inkl. Hautpflege
    • Fettende Waschsyndets oder spreitende Dusch- und Badeöle (z. B. Paraffin-Sojaöl-Bad) verwenden.
    • Milde pH-neutrale Hautreinigungsmittel benutzen (alkoholhaltige Reinigungsmitttel vermeiden!)
    • Direkt nach dem Duschen bzw. Baden Feuchtigkeitscreme anwenden, um die Feuchtigkeit vom Duschen bzw. Baden in der Haut zurückzuhalten.
    • Rückfettende Präparate verwenden.
  • Kleidung
    • Baumwolle statt Wollkleidung
    • eng anliegende Kleidung meiden (z. B. Leggings)
    • leichte Kleidung tragen
    • keine synthetische Kleidung
  • Nikotinrestriktion 
  • Begrenzter Alkoholkonsum (Männer: max. 25 g Alkohol pro Tag; Frauen: max. 12 g Alkohol pro Tag)
  • Begrenzter Koffeinkonsum (max. 240 mg Koffein pro Tag; das entspricht 2 bis 3 Tassen Kaffee bzw. 4 bis 6 Tassen grünen/schwarzen Tee)
  • Überprüfung der Dauermedikation wg. möglicher Auswirkung auf die vorhandene Krankheit
  • Vermeidung von Umweltbelastungen:
    • Reizstoffe (Chemikalien, Lösungsmittel)
    • Klimaanlagen (warme, trockene Luft)
    • Überheizte Räume (maximal 21 °C)
    • Trockenes Raumklima → Luftraumbefeucher einsetzen
    • Sonne (häufige Sonnenbäder) → Sonnenschutz!
    • Winter (Kälte) – kalt-trockene Klimabereiche; trockene Heizungsluft (→ Reduktion der Talgdrüsensekretion); dazu folgende Empfehlungen:
      • Luftraumbefeuchter
      • Handschuhe tragen ab < 10 °C Außentemperatur (die Produktion von Hauttalg vermindert sich schon bei Außentemperaturen von 8 °C)

Ernährungsmedizin

  • Ernährungsberatung auf der Grundlage einer Ernährungsanalyse
  • Ernährungsempfehlungen gemäß einem Mischköstler unter Berücksichtigung der vorliegenden Erkrankung. Das bedeutet u. a.:
    • täglich insgesamt 5 Portionen frisches Gemüse und Obst (≥ 400 g; 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst)
    • ein- bis zweimal pro Woche frischen Seefisch, d. h. fette Meeresfische (Omega-3-Fettsäuren) wie Lachs, Hering, Makrele
    • ballaststoffreiche Ernährung (Vollkornprodukte, Gemüse)
  • Beachtung folgender spezieller Ernährungsempfehlungen:
    • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr (1,5-2,0 l/Tag)
    • Ernährung reich an der Omega-6-Fettsäure Gamma-Linolensäure (GLA). GLA-reiche Lebensmittel sind Fette und Öle wie Nachtkerzen-, schwarzes Johannisbeersamen- und Borretschsamenöl 
  • Auswahl geeigneter Lebensmittel auf Grundlage der Ernährungsanalyse
  • Siehe auch unter "Therapie mit Mikronährstoffen (Vitalstoffe)" – ggf. Einnahme eines geeigneten Nahrungsergänzungsmittels
  • Detaillierte Informationen zur Ernährungsmedizin erhalten Sie von uns. 

Organisationen und Selbsthilfegruppen

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)
    Postfach 91 01 52, D-51071 Köln
    Telefon: 0221-89920, Fax: 0221-8992300 E-Mail: poststelle@bzga.de, Internet: www.bzga.de

Falls Sie sich zu weiteren möglichen Therapiemaßnahmen informieren möchten, geben Sie in die Suche des DocMedicus Gesundheitsportals die jeweilige Krankheit ein und klicken auf "Enter". Das Ergebnis der Suche ist u. a. eine Trefferliste zur Kategorie "Therapie".


     
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Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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