Einleitung
Trockene Haut (Xerodermie)

Xerodermie (Synonyme: Asteatosis; Asteatosis cutis; Hautxerose; Trockendermatose; Xerodermie; Xerosis cutis; ICD-10 L85.3: Xerosis cutis inkl. Xerodermie), das heißt trockene Haut, beruht im Regelfall auf einem Fettmangel der Haut durch eine verminderte Talgproduktion (Sebostase).

Von trockener Haut sind insbesondere ältere Menschen, Neurodermitiker sowie Kleinkinder betroffen. Sie tritt besonders häufig im Winter auf.

Geschlechterverhältnis: Frauen neigen häufiger zu trockener Haut als Männer.

Häufigkeitsgipfel: Die Erkrankung/das Symptom tritt vermehrt ab der zweiten Lebenshälfte auf.

Zur Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) der Xerodermie liegen keine Zahlen vor.

Verlauf und Prognose: Trockene Haut führt in den ersten Lebensjahrzehnten häufig nicht zu Beschwerden. Einige Patienten nehmen dabei nur vermehrte rieselnde Hautschuppen wahr, ohne das Auftreten weiterer Symptome. Ader zweiten Lebenshälfte führt die zunehmende Exsikkation (Austrocknung) zu einem unangenehmen Spannungsgefühl der Haut. Übermäßige Körperpflege (Waschen und Baden) und damit der übermäßige Gebrauch von Seifen oder Duschmitteln trägt zu einer Austrocknung der gesamten Haut bei. Typischerweise kommt es häufig im Winter bzw. in der kalten Jahreszeit zu einer Verschlimmerung der Austrocknung, die häufig mit einem Pruritus (Juckreiz) einhergeht.
Trockene Haut ist gut zu behandeln. Änderung der Dusch- und Badegewohnheiten sowie Rückfettung der Haut durch geeignete Basiscremes oder Ölbäder sind dabei hilfreich. 
Die Prognose ist gut, soweit die Empfehlungen zur Körper- und Hautpflege eingehalten werden.


     
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