Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Symptome – Beschwerden
Plattenepithelkarzinom der Haut

Folgende Symptome und Beschwerden können auf ein Plattenepithelkarzinom der Haut (PEK) hinweisen:

  • Unauffällige, meist hautfarbene hyperkeratotische ("stark verhornende") Papeln (Knötchen) und Plaques (flächenhafte oder plattenartige Substanzvermehrung der Haut), die meist mit einer festhaftenden Schuppung belegt sind; durch eine Entzündungsreaktion Entwicklung zu einem erhabenen harten Tumor; ebenso ist ein flaches Ulkus (Geschwür) mit erhabenem Randwall möglichder Tumor ist meist von gelbbrauner Farbe; er ist leicht verletzlich, aber nicht schmerzhaft.
    Beachte: Bei Dedifferenzierung kann der Tumor auch erosiv und nässend sein.
  • Fortgeschrittene Primärtumoren (= fortgeschrittene Plattenepithelkarzinome) können sich zeigen als:
    • ulzerierter ("geschwüriger") Knoten, ggf. verbacken mit den Umgebungsstrukturen
    • exophytischer Tumor ( "über eine Oberfläche hinaus wachsend")
  • Entleerung von Hornmassen ist möglich

Beachte: Hochdifferenzierte Tumoren weisen glatte Oberflächen auf!

Lokalisation

  • Das Plattenepithelkarzinom der Haut tritt vor allem an lichtexponierten Stellen (90 % der Fälle) wie dem Gesicht, Ohren und Unterlippe sowie Unterarmen und Handrücken auf.
  • Auftreten an den Schleimhäuten (Mundhöhle und Zunge; Gentialbereich); im Intialstadium häufig schwer diagnostizierbar; wesentlich höhere Metastasierungsgefahr (Bildung von Tochtergeschwülsten)
  • Die 5 häufigsten Lokalisationen eines Plattenepithelkarzinoms der Haut (PEK) [1]
    • Capillitium  (behaarte Kopfhaut) 19 %
    • Stirn 10 %
    • Ohr 10 %
    • Präaurikulär  ("vor dem Ohr") 11 %
    • Rücken 10 %
  • Geschlechtsspezifische Lokalisationen des Plattenepithelkarzinoms der Haut (PEK) (aufgeführt das jeweils stärker betroffene Geschlecht) [1]
    • Männer
      • Capillitium 25,5 %
      • Ohr 13,83 %
      • Retroaurikulär ("hinter dem Ohr") 2,17 %
    • Frauen
      • Auge 23,24 %
      • Nase 21,58 %
      • Wange 17,19 %
      • Unterschenkel 8,3 %
      • Lippe 7,71 %
      • Stirn 11,95

Beachte: Eine bakterielle Besiedlung  und Superinfektion kann zu einer Überlagerung des klinischen Bild führen.

Literatur

  1. Lobeck A et al.: Betrachtung des dermatochirurgischen Patientenkollektivs an einem Hauttumorzentrum in Deutschland. Hautarzt Ausgabe 5/2017 doi 10.1007/s00105-017-3951-2
     
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